Bezirks- und Gemeindesuche
Grazer KP beschloss Kandidatenliste
Überraschungen gab es keine: Stadträtin Elke Kahr, schon im Vorjahr gewählte Spitzenkandidatin, wurde in dieser Position bestätigt. Auf Wahlgeschenke wolle man verzichten und lieber Sitzbänke für den öffentlichen Raum bereitstellen.

Foto © KLZ / KanizajElke Kahr
Die Grazer Kommunisten haben am Samstag ihre Kandidaten für die Gemeinderatswahl im Jänner 2013 nominiert. Überraschungen gab es keine: Stadträtin Elke Kahr, schon im Vorjahr gewählte Spitzenkandidatin, wurde in dieser Position bestätigt, auf den wählbaren Plätzen folgen - mit einer Ausnahme - bereits im Gemeinderat sitzende Personen.
Elke Kahr, jetzt Wohnungsstadträtin, meinte im Hinblick auf ein Wunschressort in der neuen Stadtregierung: "Soziales wäre bei uns in guten Händen." In der Kandidatenliste kann sie Erneuerung orten: Unter den ersten 20 auf der Liste seien vier Personen jünger als 25 Jahre, drei gehörten keiner Partei an. Tatsächlich ist mit der Bäckerin Martina Thomüller (Jg. 1991) nur ein Neuling an chancenreicher Stelle gereiht. Kahr kündigte an, dass man auf Wahlgeschenke verzichten werde und das so eingesparte Geld für die Anschaffung von Sitzbänken im öffentlichen Raum bereitstellen werde: "Sozusagen unter dem Motto: Geld für Bankerl statt für Banken."
Landtagsklubobfrau Claudia Klimt-Weithaler formulierte in der a.o. Bezirkskonferenz als Wahlziel den Verbleib im Stadtsenat: Wegen der Verkleinerung von Gemeinderat (von 56 auf 48 Mandatare) und Stadtregierung (von neun auf sieben Mitglieder) werde man sich besonders anstrengen müssen, um dieses Ziel zu erreichen.





















