Bezirks- und Gemeindesuche
Kampf um Oliver wird vor Gericht fortgesetzt
Am Dienstag findet die erste Verhandlung in Dänemark statt. Die Mutter des entführten Buben lässt offen, ob sie dabei sein wird.

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Im Sorgerechtsstreit um den fünfjährigen Oliver aus Graz könnten die nächsten Wochen vorentscheidend sein. Vor fast fünf Monaten war der Bub von seinem Vater vor einem Grazer Kindergarten seiner Mutter entrissen und nach Dänemark entführt worden. Ab Dienstag wird in einem Gericht in Helsingör über den Rückführungsantrag nach dem Haager Übereinkommen verhandelt, den Olivers Mutter Marion Weilharter gestellt hat.
Ob sie dazu selbst nach Dänemark reisen will, lässt Weilharter im Gespräch mit der Kleinen Zeitung offen. "Das ist noch nicht entschieden." Der Grazerin war nach Vermittlung des Außenministeriums freies Geleit zugesagt worden, nachdem auch gegen sie ein Verfahren in Dänemark läuft. Allerdings misstraut Weilharter den dänischen Justizbehörden. "Sie unternehmen nichts, obwohl der Kindesvater in Österreich wegen Freiheitsentziehung und Nötigung angeklagt ist, ein Verbrechen, das auch in Dänemark zu bestrafen wäre."
Deswegen muss sich Olivers Vater am 25. September vor dem Grazer Straflandesgericht verantworten. Ob er der Ladung nachkommt, ist jedoch ungewiss.
Der wöchentliche Telefonkontakt zu Oliver sei nur noch einseitig, klagt die Mutter. "Er spricht nicht mehr, ich kann nicht mehr mit ihm kommunizieren. Vor zwei Wochen sprach er nur noch dänisch."






















