Bezirks- und Gemeindesuche
Ganze Nacht nach Wanderer gesucht
Ein Oststeirer wurde am Hochschwab vermisst. Die Nacht auf Mittwoch suchten Alpinpolizei und Bergrettung nach dem Vermissten, dann meldete er sich plötzlich über Handy.

Foto © Bergrettung Steiermark
Mehr als 30 Helfer von Alpinpolizei und Bergrettung sowie der Polizeihubschrauber suchten in der Nacht auf Mittwoch nach einem oststeirischen Bergwanderer, der im Hochschwabgebiet vermisst worden war.
Notruf
Der 49-jährige Fürstenfelder war am Dienstag mit einem Begleiter aus der Schweiz zu einer Zweitagestour aufgebrochen, war daher gut ausgerüstet. Im Bereich des Teufelsees auf rund 1100 Meter Seehöhe erlitt der Oststeirer am Abend einen Schwächeanfall und konnte nicht mehr weitergehen. Die Bergwanderer wollten einen Notruf absetzen, doch hatten sie kein Netz. "Darauf beschloss der Begleiter, alleine zur Sonnschienhütte vorauszugehen, um von dort einen Alarm abzusetzen", berichtet ein Beamter der Alpinpolizei Bruck.
Als die Suche nach dem 49-Jährigen in Gang kam, war es bereits weit nach Mitternacht. Und sie wurde dadurch erschwert, dass der Mann nicht mehr an jener Stelle war, wo ihn sein Begleiter zuletzt zurückgelassen hatte. Die Suchaktion wurde weiter ausgedehnt, der FLIR-Hubschrauber der Polizei angefordert. In den Morgenstunden meldete sich der Fürstenfelder plötzlich selbst via Notruf. Er war ein Stück weitermarschiert, hatte wieder Netzempfang und konnte dank seines Smartphones mit GPS sogar die Koordinaten seines Standortes durchgeben.
Die Retter fanden den Mann in unwegsamen Gelände erschöpft, aber unverletzt vor, brachten ihn zur Hütte und dann mit dem Auto ins Tal.






















