Bezirks- und Gemeindesuche
Vier Stunden Unterricht, am besten ab dem 1. Schultag
Aufregung um Aufforderung aus dem Landesschulrat. Pflegeheimbranche will höhere Tagsätze einklagen.

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Für einige Aufregung sorgt vorab ein Schreiben aus dem Landesschulrat an die Bezirksschulinspektoren. Inhalt: Spätestens ab dem zweiten Schultag seien jeweils vier volle Stunden Unterricht zu halten. Die Eltern der Schüler seien darüber zu informieren. Offenbar geht es an den Schulen nämlich so schnell mit dem regulären Unterricht los. Es herrscht Unterrichtspflicht.
"Vom Gesetz her ist zwar vorgesehen, dass der Unterricht rasch zu beginnen hat. Da müssten ab dem ersten Schultag aber auch alle Lehrer zugewiesen sein. Der Landesschulrat müsste also seine Aufgaben auch schneller erledigen", kontert Friedrich Jaki, der Vorsitzende des Pflichtschullehrerausschusses.
Schon zu Schulschluss war ein Schreiben von Volksschul-Landesschulinspektorin Helga Thomann bei den Bezirksschulinspektoren eingetroffen: Auch an den letzten beiden Schultagen sei der Unterrichtsverpflichtung voll nachzukommen. Anlass dafür waren Beschwerden von Eltern gewesen.
Tagsätze
Mit 1. Juli hat man die Tagsätze um 3,8 Prozent erhöht, mehr als fünf Millionen Euro geben Land und Sozialverbände dafür heuer aus. Dennoch bläst Kristina Edlinger-Ploder (ÖVP) eine steife Brise seitens der Pflegeheimbetreiber entgegen. Klagen werden vorbereitet: Wie Wirtschaftskammer-Fachgruppenobmann Martin Hoff bestätigt, prüft die Kanzlei Held Berdnik Astner & Partner für WK, Caritas, Volkshilfe und andere, ob nicht Vertragsbruch vorliegt und man dagegen rechtliche Schritte einleiten kann.
Auch in der Südsteiermark brodelt es, ein Heimbetreiber hat angekündigt, das Land klagen zu wollen. Details sollen nächste Woche bekannt gegeben werden.
Da wie dort beklagen Heimbetreiber, dass zwar Auflagen steigen, Förderungen aber sinken.





















