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Meilenstein im Koralmtunnel
Auf der Koralmtunnelbaustelle bei Deutschlandsberg wurde am Dienstag der zweite Tunneldurchschlag gefeiert. Die beiden Hauptbaulose sind nun auch in östlicher Richtung miteinander verbunden. Riesige Vortriebsmaschine ist im Anrollen.

Foto © ÖBB/POSCH Diese Tunnelvortriebsmaschine wird sich ab Jänner 2013 durch die Koralm Richtung Kärnten fräsen
Eine große Feier wie beim Tunneldurchschlag in der ersten Röhre Ende Mai hat es diesmal nicht gegeben. Ganz spurlos ist der Dienstag aber nicht an den Mineuren der Koralmtunnelbaustelle im Deutschlandsberger Leibenfeld vorübergegangen. Am späten Nachmittag erfolgte der Durchschlag in der zweiten Tunnelröhre. Die beiden Hauptbaulose KAT 1 und KAT 2 sind nun auch in östlicher Richtung miteinander verbunden. "Das zusammenhängende Tunnelsystem in der Steiermark wächst damit auf etwa neun Kilometer Länge an", erklärt ÖBB-Projektleiter Gerhard Harer.
Der Zeitpunkt des Durchschlags wurde übrigens genau auf den Montagetermin der ersten von insgesamt drei Tunnelvortriebsmaschinen abgestimmt. Das 2000 Tonnen schwere, 160 Meter lange und 8000 Kilowatt starke Ungetüm wurde letzten Freitag im slowenischen Marburg von den ÖBB abgenommen.
Montage unter Tag
In den nächsten Wochen wird die Maschine wieder zerlegt und mit 45 Schwertransporten zur Baustelle ins Leibenfeld gebracht. Dort werden die Einzelteile in den Tunnel gehoben und wieder zusammengesetzt. Ab Jänner 2013 soll sich die Maschine dann bis zu 30 Meter pro Tag durch den Berg Richtung Kärnten fräsen.
Bis dahin wird dann auch das Stollenbahnsystem, über das die Materialversorgung erfolgt, fertiggestellt sein.
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FAKTEN
Im Jänner 2013 beginnt der maschinelle Vortrieb.
Dabei kommt eine 2000 Tonnen schwere, 160 Meter lange und 8000 Kilowatt starke Vortriebsmaschine zum Einsatz.
Der Bohrkopf hat einen Durchmesser von zehn Metern und ist mit Rollenmeiseln bestückt.






















