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Hitzewelle: Hitzeschutzplan in Kraft getreten
Gerade in einer Stadt wie Graz leiden die Menschen unter Hitzewellen und müssen sich besonders gut schützen. Darauf weist Gesundheitsstadtrat Michael Grossmann anlässlich der Inkraftsetzung des Hitzeschutzplans durch das Land Steiermark hin.

Foto © Sabine Hoffmann
In den nächsten Tagen erwarten Meteorologen Temperaturen jenseits der 30 Graz. Gerade in Städten aber dien die hohen Temperaturen besonders schwer zu ertragen. Denn Beton reflektiert die flirrende Hitze, dazu kommt der mangelnde Luftaustausch in den dicht verbauten Gebieten, so dass die heiße Luft zu stehen scheint.
Gerade Angehörige von Risikogruppen wie ältere Menschen und Kleinkinder sollten sich, so Grossmann, in Graz daher an die im Hitzeschutzplan vorgesehenen Maßnahmen halten. Dazu zählen unter anderem das Vermeiden körperlich anstrengender Aktivitäten im Freien, der bevorzugte Aufenthalt in kühlen Räumen, die regelmäßige Kühlung der Körpers (Duschen), das Tragen leichter heller Kleidung sowie natürlich die reichliche Aufnahme von Flüssigkeit. Trinken sollte man am besten Wasser und Säfte. Limonaden, Kaffee und Alkohol sollte man hingegen meiden.
Mitmenschen beobachten
Der städtische Lebensraum bietet aber auch Möglichkeiten der raschen und zielführenden Hilfe, wenn jemand dennoch an körperlichen Folgeerscheinungen der Hitze wie Kreislaufbeschwerden oder Hitzeschock leidet. Voraussetzung ist freilich, dass man seine Mitmenschen aufmerksam auf allfällige Schwächeanzeichen hin beobachtet und sich allenfalls bei alleinstehenden Personen nach deren Befinden erkundigt. Im Bedarfsfall ist der Betroffene in eine ruhende Position zu bringen, von Kleidung zu befreien, abzukühlen und zu rehydrieren, indem man ihm Flüssigkeit, am besten isotone Lösungen, zuführt. Im Notfall ist selbstverständlich ein Arzt hinzuzuziehen.
Der Hitzeschutzplan des Landes Steiermark mit einem umfassenden Vorsorge- und Maßnahmenkatalog ist im Internet abrufbar. (Siehe Link rechts)




















