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Bliem als interimistischer Planaichef bestätigt
Die Generalversammlung bestätigte Georg Bliem am Mittwoch als interimistischen Geschäftsführter der Planai-Hochwurzen-Bahnen GmbH. Die Entscheidung für Bliem war einstimmig.

Foto © Steiermark Tourismus / Harry Schiffer
Die Planai-Hochwurzen-Bahnen GmbH, ein wichtiger Player bei der Alpinen Ski-WM 2013 in Schladming, hat fünfeinhalb Monate vor dem Großereignis eine neue Führung bekommen: Georg Bliem, hauptamtlich Chef von Steiermark Tourismus, löst als interimistischen Geschäftsführer Ernst Trummer ab, wie nach der a.o. Generalversammlung am Donnerstag bekanntgegeben wurde. Neubestellt wurde auch der Aufsichtsrat.
Trummer war am 11. Juli überraschend vom Land Steiermark (61-Prozent-Eigentümer) abberufen worden. Er soll gegen seinen Dienstvertrag verstoßen haben, indem er ein Geschäftsführergehalt von einem Hotelbetreiber bezogen habe - eine Tätigkeit, die laut Vertrag höchstens unentgeltlich verfolgt hätte dürfen. Abberufung und Neubestellung hätte schon Ende Juli passieren sollen, mussten aber wegen eines Formalfehlers verschoben werden.
Übergangslösung
Mit der Bestellung Bliems wurde nun eine Übergangslösung getroffen: Primäres Ziel sei es, das Maßnahmenkooperationspaket in Bezug auf die FIS Alpine Ski WM zu finalisieren, hieß es am Donnerstag. Ebenfalls beschlossen wurde die Neuausschreibung der Geschäftsführung, allerdings erst für die Zeit nach der WM.
Mit Trummers Abgang hatten auch der Aufsichtsratsvorsitzende Candidus Cortolezis und sein Stellvertreter Oswin Kois ihre Mandate zurückgelegt. Sie waren mit der Entscheidung, Trummer abzuberufen, nicht einverstanden gewesen. Auf sie folgten nun Helmuth Schnabl, Leiter der Tourismusabteilung des Landes, sowie Flughafen-Graz-Direktor Gerhard Widmann.
Über die Hintergründe der überraschenden Abberufung von Trummer wurde spekuliert, dass unterschiedliche Auffassungen zu den Wünschen des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) - wie etwa den teilweisen Abriss des "Loops" im neu gebauten Zielstadion - eine Rolle gespielt haben könnten. Diese Zusammenhänge wurden vom neuen AR-Vorsitzenden Schnabl dementiert.




















