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Grazer Elektroanlagenbauer in Insolvenz geschlittert
Mit rund 4,3 Millionen Euro ist die Firma buchholzer + partner Elektroanlagenbau GmbH überschuldet. 55 Dienstnehmer sind von der Insolvenz betroffen. Die Fortführung des Betriebes ist geplant.

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Die Grazer Firma buchholzer + partner Elektroanlagenbau GmbH ist insolvent. Wie die Gläubigerverbände KSV und AKV am Montag berichteten, wurde am Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Die Überschuldung beträgt rund 4,3 Mio. Euro, betroffen sind 55 Dienstnehmer.
Der Sanierungsplanvorschlag sieht vor, dass die rund 105 Gäubiger eine Quote von 20 Prozent innerhalb von zwei Jahren erhalten. Zum Insolvenzverwalter wurde der Grazer Rechtsanwalt Christian Pfandl bestellt. Wie es heißt, ist eine Unternehmensfortführung beabsichtigt. Die Hausbank soll bereit sein, gegen Abtretung neuer Forderungen einen Kontokorrentkredit zu finanzieren. Noch vorhandene Guthaben sollen die Finanzierung des Fortbetriebes sichern und und die Finanzierung des Sanierungsplanes unterstützen.
Das mehrheitlich in Familienbesitz befindliche Unternehmen befasst sich vornehmlich mit Gebäudesystemtechnik in den Hauptbereichen Elektrotechnik. Begründet wurde die Insolvenz mit Verlusten im Geschäftsjahr 2011, verursacht infolge mangelhaften Controllings. Dies wiederum wird auf die personelle Verflechtung mit einer Gesellschafterin, der Hopferwieser International Gesellschaft mbH (26 Prozent Anteil), zurückgeführt, gegen die im April d.J. beim Landesgericht St. Pölten ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet wurde. Mittlerweile wurde mit den Gläubigern dieses Unternehmens ein Sanierungsplan mit einer 20-prozentigen Quote abgeschlossen. Außerdem stünden noch Forderungen aus zwei Großprojekten aus.






















