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"Wünsch dir was" am Himmel
Samstagnacht und Sonntagnacht sollte es ein besonderes Himmelsschauspiel geben: Der Sternschnuppenregen der Perseiden. Zwischen 22 Uhr und 4 Uhr früh haben wir eine Chance, die Sternenfunken zu sehen.

Foto © Reuters/Symbolbild
"Tränen des Laurentius" nennt man sie wegen des Datums des Märtyrers auch: Die Sternschnuppen, die heuer zwischen 11. und 13. August in der Nacht zu sehen sein sollten. Es ist der Sternschnuppenstrom der Perseiden, weil sie aus dem Sternbild Perseus zu kommen scheinen. Die Wetterprognosen für die beiden Nächte sind ganz gut, also sollte man alle zwei Minuten eine Sternschnuppe erwarten können.
Sternschnuppen entstehen, wenn kleinste Partikel und Staubkörner mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eindringen und dort verglühen. Der Staub entstammt meist Kometen, die auf ihrer Bahn rund um die Sonne Materie verlieren. Alljährlich kreuzt die Erde solche Bahnen und dann entsteht ein Sternschnuppenregen, auch Meteorschauer genannt. Landläufig kann man sich etwas wünschen, wenn man eine Sternschnuppe sieht.
Und wann wird das möglich sein? Es muss auf jeden Fall dunkel genug sein. Das bedeutet, dass wir nur zwischen 22 Uhr und 4 Uhr früh eine Chance haben, die Sternenfunken zu sehen. Licht aus den Städten oder überhaupt Licht ist störend - man muss sich also in die Natur begeben, etwa auf Wiesen und Felder. Und das Wetter muss passen und da erwarten Meteorologen eine Chance von 70 bis 90 Prozent, dass es nicht bewölkt ist.
Der Meteoritenschwarm der Perseiden stammt vom Kometen Swift-Tuttle. Just Giovanni Schiaparelli (ja, der mit den Marskanälen!) konnte dies 1866 nachweisen.




















