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Das Hotel Panhans ist - zumindest in Österreich - mit kaum einem Hotel vergleichbar. Im Jahr 1888 erbaut, zog es jahrzehntelang die "bessere Gesellschaft" aus Wien an, die ihre Sommer gerne am Semmering verbrachte und im Winter das Skifahren erlernte.
Es folgten zwei Weltkriege und eine sehr wechselvolle Geschichte des prunkvollen Hauses am Semmering. 1969 musste es geschlossen werden, aber 1978 übernahm es der Bauunternehmer Anton Kallinger-Prskawetz, baute es um und eröffnete 1983 in alter Pracht.
Einst hatte das Panhans 400 Zimmer, heute sind es 113 Zimmer und Suiten, dazu kommen ein Restaurant, ein Hallenbad und vieles mehr. Um dies alles kostendeckend zu führen, ist eine gute Auslastung über das ganze Jahr nötig.
Beim großen Umbau zu Beginn der Achtziger Jahre halfen das Land Niederösterreich und die Gemeinde Semmering kräftig mit. Jetzt muss wieder ein Investor gefunden werden. Ob aber die öffentliche Hand als Geldgeber einspringen kann, ist angesichts der leeren öffentlichen Kassen sehr fraglich.
Das Land wird sicher bemüht sein, das Haus zu retten. Nicht zuletzt deshalb, weil das Panhans immerhin eine Wertschöpfung von vier Millionen Euro pro Jahr in die Region bringt, wie vor einigen Jahren errechnet worden ist. Mittelfristig wird man sich aber in anderen Gefilden nach Investoren umsehen müssen.
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