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Österreichs Industrie im Rückwärtsgang
Bereits zum fünften Mal in Folge ist mittlerweile der von der Bank Austria erhobene monatliche Einkaufsmanagerindex gesunken. Und zwar von 50,1 auf 47,4 Punkte. Erstmals in diesem Jahr ist Österreichs Industrieproduktion damit rückläufig.

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WIEN/GRAZ. "Während im Juni noch die Mehrheit der Industriebetriebe Produktionsausweitungen meldete, dominieren im Juli die Unternehmen mit Produktionsrückgängen", so Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer. Auch die Neuaufträge und in der Folge die Beschäftigung in den Industriebetrieben sind rückläufig. Angesichts der auch in anderen Euro-Ländern rückläufigen Stimmungsindikatoren rechnen die Ökonomen der Bank Austria für die nächsten Monate mit keiner merklichen Beschleunigung der Produktion der österreichischen Industrie.
Mehr Personal
Auch die steirische Industriellenvereinigung hatte in ihrer aktuellen Konjunkturumfrage zuletzt von einem "schwierigen Umfeld" berichtet. Sowohl bei Geschäftslage als auch bei Auftragsstand vermeldeten die Betriebe Rückgänge. Man schränkte jedoch ein, dass die Werte "nicht besorgniserregend" seien. Mehr als jeder fünfte Industriebetrieb plane, in den nächsten drei Monaten neues Personal einzustellen, 14 Prozent der Unternehmen rechnen mit einem sinkenden Personalstand.



















