Bezirks- und Gemeindesuche
Spürbar teurer
Das Gefühl kennt jeder: Auch wenn man nur ein paar Lebensmittel braucht - es summiert sich. Und irgendwie scheint alles immer teurer zu werden, da können noch so viele Schnäppchen locken.
Doch ist es tatsächlich so? Wir wollten es wissen. Schnappten uns einen Einkaufswagen und zogen los. Vier Mal seit Juli 2011.
Wer Milch und Tee und Mehl kauft, rechnet eigentlich nicht mit großen Sensationen. Doch nicht täuschen - da findet sich einiges zum Staunen. Wenn etwa ein halbes Kilogramm Brot von der gleichen Sorte fast doppelt so viel kostet - nur weil es einmal als Halb-Kilo-Wecken und einmal als auseinandergeschnittenes Kilo-Brot verkauft wird. Wenn Kekse im Preis runterrasseln - um das nächste Mal teurer zu sein als zuvor. Wenn sich ein an sich harmloser 20-Cent-Aufschlag bei genauem Nachrechnen als 20-Prozent-Plus herausstellt!
Da weiß man, dass man es sich nicht einbildet: Am Ende bleibt weniger im Geldbörsel. Nicht existenzbedrohend, aber es läppert sich zusammen. Und das spürbar.
Sie erreichen die Autorin unter
beate.pichler@kleinezeitung.at




















