Bezirks- und Gemeindesuche
An eine Bausperre denkt die Stadt nicht
Stattdessen will man gut verhandeln.
Ratlosigkeit und Hektik am Tag danach: 24 Stunden, nachdem die Grazer einen Kauf der Reininghausgründe durch die Stadt abgelehnt hatten, hielt die Causa die Politik mehr denn je auf Trab. Die Frage, die im Rathaus diskutiert wurde, lautete gestern: Wie kann die Stadt nun die Entwicklung des Areals beeinflussen? Etwa mittels Bausperre, wie sie die Grünen fordern (siehe links)?
Allen voran schüttelte VP-Bürgermeister Siegfried Nagl den Kopf. Man wolle nicht auf Konfrontation zum Grundstückseigentümer "Asset One" gehen, im Idealfall werde die Stadt trotz allem in die Entwicklung eingebunden. Daher habe man auch gleich nach Bekanntwerden des Umfrageergebnisses mit Alfred Müller, allein stimmberechtigter Eigentümer der Asset One, gesprochen.
Auch VP-Finanzstadtrat Gerhard Rüsch stellte klar: "Eine Bausperre kann nur während einer Planungsphase verhängt werden. Für zwei Jahre, bloß in Ausnahmefällen für drei Jahre. Wird aber in dieser Zeit ein Bauansuchen gestellt, das Planung wie Widmung entspricht, wäre es rechtlich schwierig, diesem nicht stattzugeben."
Dies sei aber ohnehin kein Thema, "wir wollen lieber verhandeln. Und ich habe auch den Eindruck, dass man mit uns reden will." Daher hoffe er, "dass der Stadtteil der sanften Mobilität, vorwiegend zum Wohnen und Arbeiten, doch noch Realität wird".




















