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"Brenna tuats" am Red Bull Ring
Mit einer halben Stunde Verspätung war es am Red Bull Ring in Spielberg endlich soweit: Hubert von Goisern betrat die Bühne und sorgte im Publikum für frenetischen Wirbel. Das Wetter hatte sich im Laufe des Nachmittags gebessert, es blieb trocken.
Quelle © fotokonzert.jpg | Foto: KLZ Digital/Haider "Das beste Konzert überhaupt"
Viel Gummi, Vollgas und von Goisern: Im obersteirischen Spielberg haben sich am Samstag wetterfeste Motorsport- und Musikfans im Vorprogramm zum Konzert von Hubert von Goisern am Red Bull Ring getummelt, sich bei einer Drift-Show in Gummi-Qualm hüllen lassen und u.a. Air-Race-Pilot Hannes Arch in einer X-Bow-Challenge fahren sehen. Direkt vor dem Konzert zogen auch noch Segelflieger und Skydivers die Aufmerksamkeit auf sich. Wegen des kühlen Regenwetters stellte von Goisern ein extra "rockiges Set" zusammen und verzichtete weitgehend auf Balladen, um "nicht auch noch Tränen zum Regen" hervorzurufen.
Vor dem großen Konzert von Musiker Hubert von Goisern ging es promimäßig bei der WISBI-Challenge rund. Airracer Hannes Arch matchte sich mit den beiden Snowboardern Sigi Grabner und Roland Fischenaller sowie Mirkomann Tom Walek.
"Keine Tränen zusätzlich"
Während sich die ersten Gäste am frühen Nachmittag noch bei Sonnenschein mit einem Renntaxi über den Ring fahren ließen oder selbst hinter das Steuer eines X-Bows setzten, verriet Hubert von Goisern bei einer Pressekonferenz schon etwas über das Konzert: "Wir machen heute kein balladenlastiges Programm, das wäre Blödsinn bei dem unwirtlichen Wetter. Wir wollen keine Tränen zusätzlich zum Regen", so der Musiker. Allzu bedrückende Lieder seien daher gestrichen worden, um ein eher "rockiges Set" zu präsentieren.
Ansonsten sollte das Wetter jedoch wenig Einfluss haben: "Die Infrastruktur hier ist gut, denn es kann regnen und die Leute stehen trotzdem nicht im Gatsch", meinte von Goisern. Einige der Besucher dürften aber damit gerechnet haben, kamen in Gummistiefeln und setzten sich damit auch in einen der X-Bows, bevor u.a. Hannes Arch, Mikromann Tom Walek und Snowboarder Sigi Grabner darin um die schnellste Zeit fuhren.
Immer wieder öffnete der Himmel seine Schleusen, doch der nasse Asphalt sorgte vor allem bei der Drift-Show mit Nascar, Tourenwagen und Bikes für spielerische Unterhaltung. Nach dem Regen wurden die Zuschauer also auch noch in rosa-lila Reifenqualm gehüllt. Bevor das Publikum von der Vorgruppe eingestimmt wurde, hatten noch der Bo105 Hubschrauber von Red Bull, Hannes Arch in seiner Edge, die Blanix Segelflieger und die Red Bull Skydivers ihren Auftritt.

























