Bezirks- und Gemeindesuche
Kein Vorbild
Erinnerungen an den Unterricht in einem Gymnasium der 70er-Jahre. Eine damals noch als kauzig angesehene, aber in Wirklichkeit ihrer Zeit weit vorausgewesene Professorin unterrichtet ihre Schüler nicht nur in Deutsch, sondern bringt ihnen vieles über das heute so moderne "gesunde Essen" bei - und warnt mit Inbrunst und Fotos von Raucherbein & Co. vor dem Rauchen.
Um dann bei einem Wandertag ihre Schüler dabei zu erwischen, wie sie sich - mit 14 - an Alkohol und Zigaretten delektieren.
Seit Jahrzehnten wird viel Geld in die Warnung Jugendlicher vor Zigarettenkonsum gesteckt. Prävention war und ist die einzige Hoffnung gegen den Lungenkrebs - den einzigen Krebs, den man nicht kriegt, sondern sich holt.
Der Effekt ist endenwollend. Österreichs Jugend ist in Europa beim Rauchen ganz vorne dabei, jeder vierte der 11- bis 18-Jährigen raucht - und die Mädchen holen nach, was ihnen die Burschen zumindest da voraushaben.
Rauchen ist offenbar noch immer cool - und unsere Suchtgesellschaft kein Vorbild für die Jugend.
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