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    Zuletzt aktualisiert: 28.04.2012 um 19:13 UhrKommentare

    Internationale Waldbrandübung auf der Soboth

    Bei der Großübung "Waldbrand Soboth" trainierten am Samstag 700 Einsatzkräfte im steirisch-kärntnerischen Grenzgebiet. Dabei kamen auch Roboter und Drohnen zum Einsatz.

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    Auf seinen vier Raupen bewegt sich der 25 Kilogramm schwere "Zaphod" über den Waldboden. Unablässig zeichnet der Roboter mit seinem künstlichen Auge, bestehend aus Teilen einer modernen Spielekonsole, die Umgebung dreidimensional auf. Die Sequenzen bekommt Johannes Maurer, Student am Institut für Softwaretechnologie an der TU Graz, der den Roboter steuert, direkt auf seinen Laptop gesendet. Mit Infrarotsensoren und Wärmebildkamera soll der künstliche Feuerwehrmann "Zaphod", der zum Finden von verschütteten Menschen entwickelt wurde, die Brandherde im Wald aufspüren.

    20 Hektar Wald stehen laut Drehbuch der Großübung "Waldbrand Soboth" in Flammen, 16 davon am Gradischkogel, der Rest im Raum St. Vinzenz. Allein gestern trainierten 580 Feuerwehrleute aus der Steiermark, Kärnten und Slowenien die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Katastrophenfall.

    Wegen des extrem steilen Geländes müssen die Feuerwehrfrauen und -männer das Wasser mittels Schlauchleitungen über eine Entfernung von zweieinhalb Kilometern zu den Brandherden bringen. Insgesamt sieben Kilometer an Schläuchen müssen dafür ausgelegt werden. Ein Teil des Löschwassers wird aus dem nahegelegenen Stausee gepumpt. Um genügend Löschwasser zur Verfügung zu haben, richteten die slowenischen Einsatzkräfte mit ihren Tanklöschfahrzeugen zusätzlich einen Pendelverkehr zwischen der Drau in Lavamünd und der Soboth ein.

    Grenzüberschreitende Hilfe

    Wie ein Hornissenschwarm klingt es, wenn die eineinhalb Kilogramm schwere Drohne in rund 50 Meter Höhe über das Einsatzgebiet schwebt. Das mit acht Rotoren ausgestattete Flugobjekt, das von der Uni Klagenfurt und den Lakeside Labs weiterentwickelt wurde, kann in der Luft das Schadensgebiet exakt eingrenzen.

    Am Mittwoch hatte die Katastrophe - so die Übungsannahme - bei einem gewaltigen Gewitter seinen Ausgang genommen. Zuerst kam es zu Überschwemmungen, durch Blitzeinschläge folgten schließlich die großflächigen Waldbrände. Am Freitag, an dem die Brandbekämpfung aus der Luft den Schwerpunkt bildete, und am Samstag nahmen insgesamt weit mehr als 700 Einsatzkräfte an der Übung teil. Neben der Feuerwehr waren auch Rotes Kreuz, Zivilschutzverband, Polizei, Bergrettung und Bundesheer auf der Soboth im Einsatz.

    Auf Basis der Erkenntnisse aus der steirisch-kärntnerisch-slowenischen Zusammenarbeit sollen demnächst Einsatzpläne für den grenzüberschreitenden Katastrophenfall - wie Tunnelunfälle, Hochwasser oder Gefahrgutunfälle - erarbeitet werden, sagt Übungskoordinator und EU-Projektmanager Heimo Krajnz.

    RAINER BRINSKELLE

    Kommentar

    BEATE PICHLERBevor's brennt von BEATE PICHLER

    Fakten

    Freitag und Samstag nahmen rund 700 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rotem Kreuz, Bergrettung, Polizei und Bundesheer mit mehr als 200 Fahrzeugen an der Großübung "Waldbrand Soboth" teil.

    Die Übung ist Teil des Projektes "GOAL", das von der EU unterstützt wird. Ziel ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Alarmierung im Katastrophenfall.

    Die internationalen Kräfte gehören der Einheit zur Waldbrandbekämpfung (GFFFV) an, die auf das Fördern von Löschwasser über weite Strecken spezialisiert ist.

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