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Die schrägste Ballnacht im Paradies
Die heißeste Nacht des Jahres in Glitzer, Glamour und ein bisschen Garten Eden: Beim Grazer Tuntenball sorgte der Paradiesmythos für originelle, schrille und einfallsreiche Kostüme und paradiesische Unterhaltung.

Foto © Marija KanizajBlumen im Paradies
Das Thema Gleichberechtigung steht beim Grazer Tuntenball an erster Stelle. Und so waren sie alle gleich, die 2200 Partytiger, die gestern beim schrägsten Ball des Jahres den Congress auf den Kopf stellten. VIP-Status gab es nämlich für niemanden. "Ob Promis kommen, wissen wir gar nicht. Dass Alfons Haider dabei sein will, haben wir aus der Zeitung erfahren", erklärten "Ballvater" Kurt Zernig und Organisationschefin Carmen Schoberwalter-Jöstl. Nachsatz: "Bei uns ist jeder ein VIP." Kommen wollte er übrigens, letztlich musste Alfons Haider aber "liebe Grüße vom Krankenbett" schicken: Grippe.
Auf der schrillen Feststiege ließ sich trotzdem so manches bekannte Gesicht ausmachen - unter den Gästen etwa die Stadträte Martina Schröck und Michael Grossmann. Reservierte Sitzplätze gab es getreu dem Motto der Veranstalter für sie aber nicht. Zum ersten Mal galt nämlich auch im Stefaniensaal freie Platzwahl - zur Freude aller.
Auch das restliche Haus hatte es wieder einmal in sich, glänzte in kunterbunter Dekoration. Nicht weniger exotisch waren einmal mehr die Kostüme der Ballbesucher. Adam und Eva, Engel, Schlangen und jegliche Art von Paradiesvögeln feierten bis in die Morgenstunden. Zu später Stunde wurde außerdem noch die sündigste Verkleidung gewählt. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgten unter anderen die Kaktusblüten, das Trio Fürchtet Euch Nicht Quintett und Dayami und Band.
Übrigens: Durch das strikte Rauchverbot im Congress verirrten sich die schrillen Partytiger auch zu Direktor Andreas Sauseng in das Grazer Casino.

























