Bezirks- und Gemeindesuche
Steirer und Wiener retten den Winter
Im Tourismus wieder ein Plus für die Steiermark. Weniger Auslandsgäste. Die Zuwächse verdankt die Steiermark den Urlaubern aus Österreich.

Foto © Fuchs
Unter dem Strich steht für den steirischen Tourismus nach der Winterhalbzeit (November bis Jänner) ein Plus: zwei Prozent bei den 691.800 Gästen und 1,5 Prozent bei den 2,3 Millionen Nächtigungen. Die Zuwächse verdankt die Steiermark den Urlaubern aus Österreich, Steirer und Wiener buchten zahlenmäßig am stärksten. Im Ausland fuhr man in Summe ein Minus von 1,3 Prozent (Ankünfte) bzw. 1,1 Prozent ein (Nächte).
Auffällig ist der Einbruch am ungarischen Markt mit 13,2 Prozent weniger Nächtigungen. "Die angespannte wirtschaftliche Situation hat uns früher erreicht als erwartet", analysiert Tourismuschef Georg Bliem. Auch Deutsche als größte ausländische Gästegruppe sorgten für einen Rückgang von zwei Prozent. Mehr Urlauber (3,5 Prozent) kamen nur aus Tschechien. Gemischt fällt die Bilanz bei den Niederlanden aus: weniger Gäste, dafür mehr Nächte.
In Österreich liegt die Steiermark mit diesem Ergebnis über dem Schnitt. Bundesweit werden zwar 2,1 Prozent mehr Gäste verzeichnet (7,6 Millionen), doch nur ein leichtes Plus von 0,6 Prozent bei den Nächtigungen (28 Millionen). Auch in Österreich retteten vor allem die einheimischen Urlauber die Bilanz. Die Wirtschaftskammer zeigt sich dennoch nicht zufrieden. Das Ausbleiben von Gästen aus Deutschland und den Niederlanden sorgt für Alarmstimmung.





















