Bezirks- und Gemeindesuche
Wenn das Klassenzimmer zu einem Ghetto wird
Eine Arena über "Getto-Schulen", Gewalt und gelungene Integration.

Foto © APAWelche Probleme entstehen wirklich durch einen hohen Ausländeranteil? Und sind sie lösbar?
Neue Sprachen, Kulturen, Herausforderungen. Die Zuwanderung hat nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die österreichischen Schulen verändert. Von Ghetto-Schulen ist die Rede und von großen Problemen. Oft spielen Vorurteile eine Rolle, dennoch: Probleme gibt es - und sie müssen gelöst werden. In einer Arena, welche die Kleine Zeitung mit dem Österreichischen Integrationsfonds veranstaltet, werden Experten aus Politik, Wissenschaft und der Praxis darüber diskutieren.
Die Studie "Integration im Klassenzimmer" des Integrationsfonds hat vor Kurzem Probleme, aber auch Chancen aufgezeigt. Es wurden jene befragt, die das täglich betrifft; die Schüler selbst, mit und ohne Migrationshintergrund. Das Ergebnis liefert keine einfachen Antworten, aber Anhaltspunkte. So hat sich zwar kein genereller Zusammenhang zwischen hohem Migrantenanteil und schlechtem Klassenklima gezeigt. In einzelnen Bereichen ist das aber doch der Fall.
So kommen etwa Mobbing und Gewalt in Klassen mit relativ hohem Migrantenanteil häufiger vor. Das ist aber auch in Klassen mit keinem oder sehr geringem Migrantenanteil der Fall. Interessant ist: Klassen mit 16 bis 35 Prozent Migrantenanteil sind seltener von Gewalt und Mobbing betroffen.
Diskutieren Sie mit! Am Donnerstag, dem 16. Februar, im Hotel Europa am Bahnhofsgürtel. Auf dem Podium sind Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz, Schulexpertin Monika Potkanski, Joachim Heinzl vom Verein Xenos und Migrationssoziologe Erol Yildiz. Moderieren wird Claudia Gigler von der Kleinen Zeitung, der Eintritt ist frei.






















