Bezirks- und Gemeindesuche
Kurzmann "Würde solche Vergleiche nicht ziehen"
Er sieht sich missinterpretiert und aus dem Zusammenhang gerissen zitiert. Doch die Empörung über den "Neue Juden"-Sager von Heinz-Christian Strache (FPÖ) reißt nicht ab und hält auch die steirischen Blauen auf Trab.

Foto © Marija KanizajGerhard Kurzmann
Landesobmann Gerhard Kurzmann erklärte im ORF-Interview, dass "es nicht günstig ist, wenn man als Politiker Vergleiche mit der Vergangenheit strapaziert- ich bin selbst Historiker und würde solche Vergleiche nicht ziehen". Zu Strache steht er aber und glaubt, dass der Parteichef "diese Aussage so nicht getroffen hat".
Kein Verständnis hat Kurzmann dafür, dass Bundespräsident Heinz Fischer Strache das "Große Goldenen Ehrenzeichen mit dem Stern" nun doch nicht verleihen will. Ein "Willkürakt, denn entweder hat Strache die Leistungen erbracht, die ihn für diese Auszeichnung wirklich prädestinieren", andernfalls sollte er diesen Orden nicht bekommen, so der FP-Landesrat.
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Mindestens 25 Millionen Euro gab das Land zwischen 2005 und 2010 für externe Beratungsleistungen aus. Der Landesrechnungshof kritisierte Umfang und Vergabemodalitäten. Kaum bekannt sind die eigentlichen Auftragnehmer, weshalb Lambert Schönleitner (Grüne), Georg Mayer (FPÖ) und Werner Murgg (KPÖ) am Mittwoch in einem Unterausschuss die Liste einforderten. Das aber lehnten SPÖ und ÖVP (erneut) ab. "Wir wollen einfach nicht, dass diese Firmen an den Pranger gestellt werden", so die Klubchefs Walter Kröpfl und Christopher Drexler.
Diese "wollen offensichtlich ihr Netzwerk an Beratern schützen", kritisiert die FPÖ. KPÖ und Grüne beklagen wiederum eine "Aushöhlung der Kontrollrechte".
THOMAS ROSSACHER




















