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Komturorden für den Brückenbauer Stefan Karner
Historiker Stefan Karner erhielt am Donnerstag von Bischof Egon Kapellari hohen vatikanischen Orden überreicht.
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Du schlägst Brücken zwischen der Gegenwart, der Geschichte und der Zukunft, du bist ein kundiger, professioneller Mediator" - so würdigte am Donnerstag in Graz Altbundeskanzler Wolfgang Schüssel den weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannten Historiker Stefan Karner. Dieser erhielt von Bischof Egon Kapellari im Namen der Österreichischen Bischofskonferenz den päpstlichen Orden "Komtur des Ordens vom Heiligen Gregor dem Großen" überreicht: "Sie haben eine einzigartige Pionierarbeit geleistet".
Und viele Wegegleiter, Förderer und Freunde waren ins Grazer Priesterseminar gekommen: Etwa Gregor Hammerl, Bundesratspräsident, der berührend davon erzählte, wie Karner ihm, dem Sohn eines verschollenen Soldaten, Gewissheit über seinen Vater geben konnte.
Unter den Gästen waren unter anderem Landeshauptmann a. D. Waltraud Klasnic, Bürgermeister Alfred Stingl, Uni-Rektorin Christa Neuper, der Präsident des Schwarzen Kreuzes Österreich, Peter Rieser, Vertreter Russlands und Sloweniens.
Laudator Gerald Schöpfer erinnerte an Karners bahnbrechenden Forschungsarbeiten, in Kärnten, in der Steiermark, in Slowenien und in Russland. Und er würdigte den Forscher als großen Netzwerker, Organisator und Kommunikationstalent.
Karner widmete den Orden symbolisch seinen Mitarbeitern im Ludwig-Boltzmann-Institut für Kriegsfolgenforschung und seiner Familie. Er habe erlebt, was man als Historiker selten erleben könnte: "Dass man Menschen direkt helfen kann, dass ihre Ungewissheit beendet wird."




















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