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ÖBB streichen weitere Züge ab Graz
Ab Dezember gibt es weniger Verbindungen nach Salzburg, Innsbruck, Marburg. Für südsteirische Pendler werden fünf Regionalzüge mehr eingerichtet. Und ab Herbst wird der Railjet auf der Strecke Graz - Wien fahren.

Foto © APA ÖBB-Vorstand Birgit Wagner: neuer Fahrplan
Die Befürchtungen über Streichungen im neuen Zugfahrplan (ab Dezember) haben sich bewahrheitet. Die Details stellte ÖBB-Personenverkehrvorstand Birgit Wagner nun persönlich in Graz vor. Kurzinhalt: Nach Salzburg, Innsbruck und Marburg gibt es weniger Anschlüsse. Gestrichen werden auch Regionalverbindungen (Neumarkt, Mürzzuschlag). Auf der Habenseite: Der Intercity wird häufiger am Semmering halten. Für südsteirische Pendler richtet man fünf Regionalzüge mehr ein. Und: Ab Herbst wird der moderne Railjet auf der Strecke von Graz nach Wien eingesetzt.
Jährlich 72 Millionen Euro haben Bund und ÖBB bis 2019 für den Nah- und Fernverkehr im Steirerland reserviert. Damit ist "das flächendeckende Angebot abgesichert", betont Wagner. Bei der Frequenz macht man aber Abstriche: Nach Salzburg wird direkt nur mehr in der Früh, zu Mittag und am Abend gefahren. Drei Verbindungen fallen hier weg, nach Marburg sind es vier. Vier Verbindungen bleiben.
Die Grazer Verkehrsreferentin, Vizebürgermeisterin Lisa Rücker geißelte ÖBB und (Bundes-)Politik dafür, dass "wir bald die tollsten Bahnhöfe haben, aber die Fahrpläne leer sind." "Graz wird weiter ins Abseits gedrängt", grollt indes FPÖ-Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann.


















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