Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 17. September 2014 09:35 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren

    Bezirks- und Gemeindesuche

    Alkolenker baute Unfall mit Motorrad ÖBB verkaufen künftig auch Verbundtickets Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Steiermark Nächster Artikel Alkolenker baute Unfall mit Motorrad ÖBB verkaufen künftig auch Verbundtickets
    Zuletzt aktualisiert: 29.07.2011 um 14:35 UhrKommentare

    Gewerkschaft kritisiert Pflege-Regress-Einführung

    Die Gewerkschaft fordert eine solidarische Lösung für die Pflegekosten. Angehörigen und Pflegebedürftigen sollen die Kosten nicht aufgebürdet werden.

    Foto © AP

    Mit Anfang August wird in der Steiermark der Pflege-Regress wieder eingeführt. Wer einen Elternteil in einem Pflegeheim untergebracht hat, muss einen Kostenbeitrag von bis zu zehn bzw. 15 Prozent leisten, sofern die zu pflegende Person nicht selbst für die Kosten aufkommen kann. Seitens der Gewerkschaft kam am Freitag Kritik - eine bundesweite Fondslösung über vermögensbezogene Steuern wäre gerechter.

    "Wir wissen, dass Länder und Gemeinden vielfach unter Finanzknappheit leiden. Statt den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen die Kosten aufzubürden, muss aber eine solidarische Lösung her", erklärten der stellvertretende vida-Vorsitzende Willibald Steinkellner und der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp, Karl Proyer. In der Steiermark war ein - verglichen mit dem aktuellen Modell höherer - Pflegeregress 2008 abschafft worden. Die Wiedereinführung wird am kommenden Montag formal durch eine Sondersitzung der Landesregierung gewunken.

    Unterhaltsverpflichtung

    In allen Ländern werde zudem auf das Vermögen der Pflegebedürftigen selbst zugegriffen, so die Gewerkschafter. "Überspitzt gesagt gilt für Pflegebedürftige eine Vermögenssteuer von bis zu hundert Prozent. Das mühsam ersparte Eigenheim des kleinen Pensionisten kann da schnell weg sein. Wer dagegen das Glück hat, bis ins hohe Alter gesundzubleiben, zahlt null Vermögenssteuer, selbst wenn er eine große Villa und noch ein paar Zinshäuser besitzt", kritisiert Steinkellner das gegenwärtige System. Nach Berechnungen der Gewerkschaften werden im Jahr 2020 rund zwei Mrd. Euro mehr als derzeit für Pflege und Betreuung benötigt. Diese Mehrkosten seien durch das von vida und der GPA-djp vorgeschlagene Modell für einen solidarisch finanzierten Pflegefonds gedeckt, dessen Haupteinnahmequelle vermögensbezogene Steuern sind.

    Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder (V) konterte, dass die Regressregelung des Landes "fair und maßvoll" sei, zumal schon jetzt eine Unterhaltsverpflichtung nach dem ABGB für Kinder und Enkelkinder, Eltern und Großeltern bzw. Ehegatten bestehe. Während der Unterhalt jedoch eine Kostenrückerstattung etwa für nicht gedeckte Pflegeheimkosten bis zu 33 Prozent des Einkommens vorsehe, gebe es im Regress eine Obergrenze von zehn Prozent des Nettoeinkommens von Kindern gegenüber ihren Eltern und eine Obergrenze von 15 Prozent des Nettoeinkommens von Eltern gegenüber ihren Kindern. Anders als beim Unterhalt seien Großeltern und Enkelkinder nicht regresspflichtig. Für Angehörige von bereits in Pflegeheim befindlichen Personen gibt es eine Übergangsfrist bis 1. Jänner 2012. Rückwirkende Zahlungen sind ausgeschlossen, unter 1.500 Euro Nettoeinkommen wird kein Regress fällig.

    Edlinger-Ploder sieht in der Einführung des Regress "auch eine Notwehrmaßnahme der Länder gegenüber dem Bund". Die Pflegefinanzierung sei mit der derzeitigen Pflegefondsfinanzierung von einer nachhaltigen Lösung "weit entfernt", eine Lösung aber dringend erforderlich.


    Mehr Steiermark

    Mehr aus dem Web

      Steirer des Tages

      Alfred David Kraxner zielt immer auf Gold ab
      Kennen Sie auch jemanden, der Besonderes leistet? Dann schreiben Sie uns!

      KLEINE.tv

      Airrace in Spielberg: Das Heim-Heim-Rennen

      Nach 11 Jahren kehrt das Airrace in die Steiermark zurück. Und ganz vorn...Noch nicht bewertet

       

      Aktuelle Fotoserien

      Hangrutschung in Gratkorn: Familie evakuiert 

      Hangrutschung in Gratkorn: Familie evakuiert

       


      Blumenschmuckbewerb 2014

      Die rund 38.000 Teilnehmer bei der 55. Ausgabe der "Flora" ließen das Land aufblühen. Die Sieger wurden am Donnerstag in Krieglach gekürt.

      Gefahren-Atlas Graz

      Großes Echo auf unseren Aufruf: Leser der Kleine Zeitung sagen, welche Kreuzungen in der Stadt sie für gefährlich halten. Mit Ihrer Hilfe werden wir den Gefahrenatlas des Grazer Verkehrsnetzes laufend erweitern und aktualisieren.

      187 Mal keine Toleranz für Temposünder

      FUCHS

      Allein in der Landeshauptstadt sind 121 "Null-Toleranz-Routen" eingetragen. Die Kleine Zeitung hat die geheime Liste wo es kein Pardon mehr für Temposünder gibt.

       


      Die besten Forschungsprojekte

      contrastwerkstatt - Fotolia

      Die Kleine Zeitung präsentiert in Kooperation mit den fünf steirischen Universitäten, den beiden Fachhochschulen, den zwei Pädagogischen Hochschulen und Joanneum Research die besten steirischen Forschungsprojekte.

      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      3D-Rundgang durch die Steiermark

      http://www.3dpanorama.at/

      Wollen Sie die Steiermark mit ihren Sehenswürdigkeiten, Städten und Kirchen einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben? Dann unternehmen Sie doch einen 3D-Rundgang durch die grüne Mark!

      Babyfotos

      Steirer helfen Steirern

      Mit "Steirer helfen Steirern" unterstützen wir gemeinsam mit unseren Leserinnen und Lesern Landsleute in Not.
      Das Spendenkonto:
      Steiermärkische Bank und Sparkassen AG, Konto: 170001, BLZ: 20815

       
      Auch Ihr Foto soll hier erscheinen? Schicken Sie es uns via Upload!
       

      Hochzeitsfotos

       
      Sie haben auch eine Meldung? Werden Sie Leser-Reporter und schicken Sie uns Ihre Texte!
       

      Todesanzeigen

      Todesanzeigen aller steirischen Bezirke.

      Für Sie da

      Foto: Helmut Lunghammer

      So erreichen Sie die Ombudsmann-Redaktion:

      • Tel.: (0316) 875-4910
      • Fax: (0316) 875-4904

      E-Mail

       

      Leserfotos

       
      Auch Ihr Foto soll hier erscheinen? Schicken Sie es uns via Upload!
       

      Wallpaper

       

      Verkehrsmeldungen

      Foto: ÖAMTC
       

      Prospekte



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!