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Die Forstwirte befürchten heuer Rekordschaden
Witterung und Schadholz ziehen Borkenkäfer an.

Foto © APBei Waldbesitzern gefürchtet: Von Borkenkäfern zerfressenes Holz
Jedes Jahr aufs Neue haben die steirischen Forstwirte mit dem Borkenkäfer zu kämpfen. Im Vorjahr gab es den höchsten Schaden seit Beginn der Aufzeichnungen, heuer könnte er sogar noch höher ausfallen, befürchtet man bei der Landesforstdirektion.
Verantwortlich für die drastische Lage ist zum einen die Witterung: Feucht-warme Luft bedeutet für die Käfer Idealbedingungen. Dazu kommen die Sturmkatastrophen der vergangenen Jahre. "Kyrill" (2007), "Paula" und "Emma" (beide 2008) haben ganze Waldflächen dem Erdboden gleichgemacht. Das liegen gebliebene Holz war für die Borkenkäfer ideale Niststätte. Von dort aus breiten sich die Tiere auf den noch gesunden Bestand aus. 1,1 Millionen Festmeter Holz haben sie im Vorjahr in der Steiermark vernichtet. Für die Forstwirte ein Schaden von 30 Millionen Euro.
Heuer könnten die Einbußen sogar noch höher ausfallen, befürchtet man beim Land Steiermark. Grund ist der verhältnismäßig warme April, der die Borkenkäfer früher aktiv werden ließ. Das aus dem Vorjahr in den Wäldern zurückgebliebene Schadholz trägt ebenfalls seinen Teil zur tristen Lage bei.




















