Bezirks- und Gemeindesuche
Viel Positives in den Zeugnissen
Auch wenn es erst am Freitag offiziell ist - die Noten stehen fest. Fast jeder vierte Oberstufenschüler schließt das Jahr mit Auszeichnung ab. Jeder zehnte darf allerdings (noch) nicht aufsteigen.

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Die meisten steirischen Schüler haben das Jahr erfolgreich hinter sich gebracht. Neun von zehn Oberstufenschülern steigen problemlos in die nächste Klasse auf. Die Maturanten kehren der Schule endgültig den Rücken. Fast jeder vierte der 5700 Reifeprüflinge hat mit Auszeichnung bestanden, jeder fünfte mit gutem Erfolg.
Die meisten der rund 123.000 steirischen Schüler können also in einen langen, heißen Sommer starten. Die Kehrseite: Rund 4850 Schüler, das sind fast elf Prozent an den allgemeinbildenden und berufsbildenden höheren Schulen, dürfen nicht aufsteigen. Schließlich ist die von der Regierung angekündigte modulare Oberstufe noch nicht umgesetzt. Immerhin 2850 von ihnen haben im Herbst aber die Chance, sich mit einer Wiederholungsprüfung doch noch in die nächsthöhere Klasse zu katapultieren. Laut Landesschulrat schafften das erfahrungsgemäß drei Viertel der Schüler.
Dennoch: "Die Bilanz zeigt, dass die meisten von ihnen gut gelernt haben", sagt Landesschulratspräsident Wolfgang Erlitz. Fast jeder vierte Schüler hat den Vermerk "ausgezeichneter Erfolg" am Zeugnis stehen (Notendurchschnitt besser als 1,5), jeder Siebente einen "guten Erfolg" (Notendurchschnitt bis 2). All jenen, die sich nun einer Nachprüfung stellen müssen, rät Erlitz, drei bis vier Wochen Ferien zu machen. Ende Juli sollte man beginnen, sich Gedanken zu machen, wie man den Lernstoff bewältigen kann. Ein Lernplan hilft, sich nicht zu verzetteln.
Klimaschutz und Glück
Im nächsten Schuljahr erwartet die steirischen Schüler der pädagogische Schwerpunkt Klimaschutz. Flächendeckend soll ein Bewusstsein dafür in den Köpfen der Schüler verankert werden. Koordinationspartner sind die Energie Steiermark und die Fachabteilung 17A im Amt der Landesregierung. Eine Offensive zur wärmetechnischen Sanierung von Bundesschulen läuft weiter.
Außerdem sollen im kommenden Schuljahr auch die Eltern, etwa bei Elternabenden, in das Schulfach "Glück macht Schule" eingebunden werden.





















