Bezirks- und Gemeindesuche
Steirische Spezialgeräte räumen in Japan nach Tsunami auf
Der steirische Umwelttechnikspezialist Komptech liefert Aufräumgeräte nach Japan. Die Geräte werden bei der Aufbereitung der Trümmer helfen. Der Großauftrag hat einen Umfang von zwei Millionen Euro.

Foto © KomptechDer japanische Partner des steirischen Umwelttechnikspezialisten Komptech hat fünf Geräte bestellt
Die steirische Firma Komptech aus Frohnleiten liefert Spezialgeräte für die Aufräumung nach der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe nach Japan. Die Maschinen werden bei der Aufbereitung der Trümmer für eine nachfolgende Behandlung und weitere Aufbereitung helfen.
"In einem ersten Schritt müssen die Unmengen an Schutt und Müll zerkleinert werden, damit man sie überhaupt abtransportieren und weiter verwerten kann", erklärt Komptech- Geschäftsführer Josef Heissenberger den Umgang mit dem vorhandenen Material. "Für diese Aufgabe haben wir die optimalen Maschinen, die für diese Aufgabe entsprechend robust, aber auch mobil ausgeführt sein müssen." Für diese Aufgabe hat der Frohnleitner Spezialist für die Abfallbehandlung und Biomasseaufbereitung genau die richtigen Maschinen im Programm. "Terminator" und "Crambo" heißen die universellen Abfallzerkleinerer, die je nach Zusammensetzung des Materials zum Einsatz kommen. Und fünf zusätzliche Maschinen mit einem Gesamtauftragswert von zwei Millionen Euro hat der japanische Partner, mit dem das Unternehmen mittlerweile seit 15 Jahren zusammenarbeitet, für diese Aufgabe nun bestellt. Die vor Ort verfügbaren Geräte sind zudem bereits für den Katastropheneinsatz abgestellt worden und bei den Aufräumungsarbeiten im Einsatz.
Die Komptech- Gruppe mit Hauptsitz in Frohnleiten (Steiermark) beschäftigt mittlerweile etwa 500 Mitarbeiter an neun Standorten in fünf Ländern und machte im Vorjahr einen Umsatz von etwa 88 Millionen Euro. Heuer dürfte erstmals in der Unternehmensgeschichte die 100 Millionen Euro-Schallmauer durchbrochen werden.
Features
Fotoserie
Tsunami-Katastrophe
Bei der Naturkatastrophe waren im März mindestens 13.000 Menschen getötet und rund 130.000 obdachlos geworden. Die japanische Regierung schätzt den Sachschaden auf umgerechnet über 200 Milliarden Euro.





















