Bezirks- und Gemeindesuche
ÖGB und Plattform erwarten 10.000 Demoteilnehmer
"Das Ziel ist es, den Grazer Hauptplatz zu füllen", gaben die Organisatoren der großen Demonstration gegen das steirische Spar-Doppelbudget 2011/2012 am kommenden Dienstag bekannt.

Foto © KanizajFür nächsten Dienstag ist wieder eine Großdem geplant
"Das Ziel ist es, den Grazer Hauptplatz zu füllen", gaben die Organisatoren der großen Demonstration gegen das steirische Spar-Doppelbudget 2011/2012 am kommenden Dienstag, ÖGB und "Plattform 25", am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Graz bekannt. Das dürfte mit rund 10.000 Teilnehmern gelingen. So viele waren es bereits bei der von der "Plattform 25" organisierten Demo am 25. März. Die beiden Gruppierungen hoffen, mit vereinten Kräften doch noch ein Umdenken der Landesregierung und bei einzelnen Abgeordneten zu bewirken.
Gerhard Zückert von der Plattform erklärte: "Es ist großartig zu sehen, wie mit dem ÖGB und der Plattform zwei völlig unterschiedliche Kulturen zusammenfinden". Der ÖGB sei seit 1945 ein politischer Machtfaktor mit klarer Organisation und Hierarchie, die Plattform gebe es seit zwei Monaten und habe kaum Strukturen: "Auch der Anlass ist einzigartig, dass sich alles von linker Jugendgruppierung bis kirchlicher Organisation zusammenfindet, alleine das sollte der Landespolitik einen Denkanstoß geben". Die "Plattform 25" setzt sich aus 580 Vereinen und Institutionen im Jugend-, Sozial- , Behinderten-, Kultur- sowie kirchlichen Bereich zusammen, "das reicht von der Pfarre Graz-Gösting bis zu den Kinderfreuden", so Zückerts Kollegin Yvonne Seidler. Die Plattform werde es auch über den Budgetlandtag nächste Woche hinaus geben, da es genug Aufgabenfelder gebe, so Zückert.
Startpunkt Künstlerhaus
Das Sammeln der Teilnehmer erfolge beim Künstlerhaus im Stadtpark gegen 15.30 Uhr, so die Organisatoren. Um 16.15 Uhr werden die Teilnehmer begrüßt, 15 Minuten später setze sich der Zug in Bewegung und marschiere über die Herrengasse in Richtung Hauptplatz, wo um 17.30 Uhr die Abschlusskundgebung beginne. Dort halten die beiden ÖGB-Spitzen, Präsident Horst Schachner (FSG) und sein Vize Franz Haberl (FCG) sowie Zückert und Seidler Ansprachen. Beim Marsch werde es Stationen geben, wo Betroffene der Auswirkungen des Sparpakets zu Wort kämen. Dies müsse noch festgelegt werden, hieß es.
ÖGB-Landessekretär Wolfgang Waxenegger erklärte, man habe die Forderungen an die Politik ja sehr flach gehalten, vielleicht gebe es ja in der Nachdenkpause über Ostern eine Änderung und ein Umdenken in der Haltung der Landespolitik. Es sei keine Schwäche, Fehler zu erkennen und zu korrigieren, so Waxenegger und Zückert unisono. Waxenegger kündigte auch die Teilnahme von Delegation des ÖGB aus den benachbarten Bundesländern an. Was die Teilnahme von Landtagsabgeordneten angehe, die auch ÖGB-Funktionäre seien, so herrsche das freie Mandat. Seinen Informationen nach werde Landtagsabgeordneter und Gewerkschafter Klaus Zenz (S) mitmarschieren, dieser war bereits bei der ÖGB-Demo im Burghof am 17. März dabei gewesen. Der Grazer Regionalsekretär Manfred Prosser sagte, dass man diesmal auch die Social Networks zur Mobilisierung nutze, was vor allem von den jungen Betriebsräten goutiert werde.



















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