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Steirische Seilschaften, die sich bis nach Japan spannen
Mayr Melnhof zählt zu Marktführern bei Seilkränen.

Foto © PrivatSeilkran für Holzernte im Gebirge
Holzernte im steilen Gelände ist eine Sache für Profis. So ist es von der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt geblieben, dass sich die Forsttechnik-Sparte von Mayr Melnhof zu einem internationalen Marktführer bei mobilen Seilkränen entwickelt hat. Vor wenigen Tagen gab's am Produktionsstandort in Frohnleiten etwas zu feiern, "wir haben den hundertsten von uns hergestellten Syncro-Seilkran ausgeliefert", so Eigentümer Franz Mayr Melnhof Saurau. Dabei ist die Sparte Forsttechnik laut Mayr Melnhof "aus der Not heraus entstanden", immerhin beträgt die Hangneigung im 32.000 Hektar umfassenden größten Privatforstbetrieb Österreichs (Mayr Melnhof Forst) im Durchschnitt 62 Prozent. "Daher haben unsere Mitarbeiter schon vor 50 Jahren begonnen, eigene Seilgeräte zu entwickeln." Heute produziert Mayr Melnhof Forsttechnik mit 30 Mitarbeitern pro Jahr rund zwölf Seilkrananlagen, die in enger Absprache mit Kunden entweder auf Lkw oder Anhänger aufgebaut werden und bis zu 500.000 Euro kosten.
Und die Kunden, die kommen aus aller Welt, der Hauptmarkt ist im Alpenraum, exportiert wird aber bis nach Bolivien, Korea und Japan. Einen wichtigen Zukunftsmarkt sieht Mayr Melnhof in Rumänien, Bulgarien - und in Österreich: "Wenn die Holznachfrage steigt, wird die Seilkran-Ernte auch für kleinere bäuerliche Betriebe in Gemeinschaft interessant sowie in Gegenden, in denen die Holzbringung bisher zu teuer und aufwendig war." Mittlerweile geschieht bereits rund ein Viertel der Holzernte in Österreich mittels Seilkran. Das große Plus gegenüber Mitbewerbern sieht Johannes Loschek, Prokurist von Mayr Melnhof Forsttechnik, darin, dass die produzierten Geräte ständig im eigenen Forst getestet und weiterentwickelt werden.




















