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Umzug nach New York
Fabio Luisi verlässt Österreich und wird vor allem in Zürich und New York dirigieren. Mit seiner Familie übersiedelt er heuer in den Big Apple.
Sie haben Ihren 52. Geburtstag mit den Wiener Symphonikern gefeiert. Wann dirigieren Sie wieder im Stephaniensaal?
FABIO LUISI: Die Österreich-Tournee der Wiener Symphoniker kann ich 2012 nicht leiten, weil ich zu dieser Zeit in Amsterdam bin, aber 2013 komme ich mit den Wiener Symphonikern wieder zum Musikverein für Steiermark. Im Gespräch ist eine Aufführung von Beethovens "Eroica" oder der 7. Symphonie von Bruckner.
Verlängern Sie Ihren im Juni 2013 auslaufenden Vertrag als Chef der Wiener Symphoniker?
LUISI: Nein. Nach acht Jahren braucht das von mir sehr geliebte Orchester jemand, der neue Ideen bringt. In Zeiten des Wandels wird sich die Struktur der Symphoniker verändern. Dafür habe ich von Anfang an gekämpft, aber ich habe keine neue Strategie.
Bleibt Ihre Verbindung zu den Wiener Symphonikern aufrecht?
LUISI: Ja, wir haben schon einen Termin für die Zeit danach vereinbart.
Mit den Wiener Symphonikern haben Sie zuletzt auf 2 CDs die Livemitschnitte der vier Symphonien von Schumann veröffentlicht. Gibt es noch ähnliche Projekte?
LUISI: Ja, die vier Symphonien von Johannes Brahms. Der Mitschnitt der 4. Symphonie aus dem Grazer Stephaniensaal gehört schon zu diesem Projekt für Orfeo.
Wo werden Sie nach dem Abschied von Wien arbeiten?
LUISI: Ab Herbst 2012 bin ich Generalmusikdirektor am Opernhaus Zürich, wo die Großplanung schon bis 2016 fertig ist und ich pro Saison 30 bis 35 Abende dirigiere. In Zürich nehme ich mir eine Wohnung, mit der Familie übersiedle ich schon in diesem Sommer nach New York, wo mich die Metropolitan Opera zum ersten Gastdirigenten ernannt hat. In New York, wo ich auch bis zu 35 Abende dirigieren werde, steht die Planung schon bis 2017.
Machen Sie sich in Österreich als Operndirigent rar?
LUISI: Von der Wiener Staatsoper gibt es kein akzeptables Angebot, mit dem Theater an der Wien keine gemeinsamen Projekte.
Und die Grazer Oper, an der Sie 1983 Ihre Weltkarriere begonnen haben?
LUISI: Von der Grazer Oper habe ich schon seit vielen Jahren nichts mehr gehört, aber es würde mich freuen.




















