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Schützenhöfer: "Zeit aufeinander zuzugehen"
Hermann Schützenhöfer zeigte sich am Dienstag kompromissbereit und trat für eine "flächendeckende Einführung" der Neuen Mittelschule ein. Gleichzeitig forderte er aber auch den Erhalt der AHS-Langform.

Foto © Marija KanizajSchützenhöfer setzt sich für einen Ausbau der Neuen Mittelschule ein
Der steirische ÖVP-Chef LHStv. Hermann Schützenhöfer weicht in der Bildungsdiskussion von der bisherigen Bundesparteilinie ab. Am Dienstag zeigte er sich in einem 7-Punkteprogramm kompromissbereit und trat dabei auch für eine "Flächendeckende Einführung der Neuen Mittelschule" und "Ganztägige Schulformen" ein. Gleichzeitig forderte er aber auch den Erhalt der AHS-Langform - und sprach sich damit gegen eine Gesamtschule aus. "Jetzt sind alle gefordert, es ist Zeit aufeinander zuzugehen", so der ÖVP-Landesobmann.
"Es ist erfreulich, dass die Schuldebatte in Bewegung kommt und bisherige Bestemmhaltungen langsam aufgeweicht werden", so Schützenhöfer. Die Zeit sei "reif für einen Kompromiss der Koalition, der kein fauler Kompromiss sein darf". Ganz vorne rangieren im Vorschlag "Studiengebühren für alle" und Stipendien für sozial Schwache sowie Studieneingangsphasen für alle Studienrichtungen. In das Programm wurden aber auch ganztägige Schulformen aufgenommen.
Gemeinsame Lehrerausbildung
Schützenhöfer setzt sich - wie zuvor auch schon der Salzburger LHStv. Wilfried Haslauer (V) und der ÖAAB - für einen flächendeckenden Ausbau der NMS ein, allerdings bei Erhalt der AHS-Langform. Eine gemeinsame Lehrerausbildung sowie die "Umsetzung der längst fälligen Verwaltungsreform" sind weitere Punkte des Vorschlages.
Grundsätzlich wünscht er sich "ein Bildungspaket der Bundesregierung, das die Universitäten mit einschließt". In der gesamten Bildungspolitik müsse auf Bildungsergebnisse und die Einhaltung von Bildungsstandards wertgelegt werden.




















