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Anti-Minarett-Spiel: Kapellari warnt nachdrücklich vor Verhetzung
Der steirische Diözesanbischof Egon Kapellari hat sich am Mittwoch mit klaren Worten gegen Verhetzung durch ein Computerspiel der FPÖ gewandt.

Foto © ScheriauEgon Kapellari
Wie Kapellari in einer Erklärung meinte, sehe er durch das Spiel das Zusammenleben religiöser Glaubensgemeinschaften in der Steiermark gefährdet.
"Das hebt eine Schranke des interreligiösen Respekts auf und ist strikt abzulehnen", so der steirische Bischof. Es gefährde das Zusammenleben einer gemeinsamen Kultur: "Ich warne nachdrücklich davor." Was vielen Menschen Sorge mache, seien die raschen Veränderungen im kulturellen Gefüge der Gesellschaft. Hier brauche es viel Kreativität und politischen Willen, diese Transformationsprozesse positiv zu gestalten und einen echten Diskurs zu ermöglichen. Wenn man das unterlasse, öffne man Populismus und ungerechtfertigten Pauschalurteilen Tür und Tor, so Kapellari.
Nagl: "Grenezen seien überschritten
Die Grenzen seien überschritten worden, meinte der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl (V), der das Anti-Minarett-Spiel als "geschmacklos" und "dumm" bezeichnete. Nagl legte den Verantwortlichen von der steirischen FPÖ - inklusive Parteichef Heinz Christian Strache - nahe, sich aus der Politik zu verabschieden. Derartige Aktionen disqualifizierten sie für den Beruf des Politikers.

















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