Bezirks- und Gemeindesuche
Abfuhr für neue Lehrer-Kontrolle
Eine Abfuhr bekommt Bildungsministerin Claudia Schmied von den meisten Bundesländern für die Novelle zur "Landeslehrer-Controllingverordnung." Klare Ablehnung kommt auch aus der Steiermark.

Foto © ScheriauAuch Grossmann lehnt den Vorschlag ab
Mit der neuen Verordnung will Schmied den Ländern bei den Lehrerkosten künftig genauer auf die Finger schauen. So soll vierteljährlich kontrolliert werden, ob die Länder den vereinbarten Stellenplan einhalten. Damit will man nachvollziehbar machen, wo wie viele Lehrer benötigt werden. Bisher ist das Controlling der Landeslehrer (Pflichtschullehrer an Volks-, Haupt, Sonder- und Polytechnischen Schulen) nur rückwirkend möglich.
Großer Mehraufwand
Bei jenen Lehrern, die von den Ländern darüber hinaus beschäftigt werden, will die Ministerin durch ein neues Abrechnungsschema zehn Millionen Euro pro Jahr einsparen.
Aus dem Büro der steirischen Bildungslandesrätin Elisabeth Grossmann (SPÖ) heißt es: Man habe eine negative Stellungnahme zur Verordnung abgegeben. Die Kritikpunkte: Der Verwaltungsaufwand würde dadurch um ein Drittel ansteigen. Außerdem habe man den Stellenplan in der Steiermark nicht überzogen, wird betont. Zusätzliche Posten für die Neue Mittelschule bezahle das Land selbst. Jene Länder, die über dem Stellenplan liegen seien durch den Finanzausgleich klar gedeckt.
Kritik kommt übrigens auch aus Vorarlberg, Tirol, Wien, Oberösterreich und Kärnten.




















