Bezirks- und Gemeindesuche
Hinter den Zahlen steckt Leben
Sieben Menschen, die in ihrer Arbeitszeit nur eines im Sinn haben - Daten und Fakten.
Wie entwickelt sich die Lebenserwartung der Steirer? Wo ist die Landflucht am ausgeprägtesten? Wo der Migrantenzuzug am stärksten?
Antworten auf Fragen wie diese errechnen die sieben Mitarbeiter der Landesstatistik mit ihrem Chef Martin Mayer täglich. Die nackten Zahlen sind die Grundlage für Planungen und politische Entscheidungen. Denn hinter aller Zahlenspielerei stecken Leben und wichtige Erkenntnisse für unsere Zukunft.
Erst kürzlich wurde beispielsweise von der Landesstatistik in einer Publikation die oft gestellte Frage beantwortet, um wie viel denn Frauen unter gleichen Voraussetzungen - und damit diskriminierend - weniger verdienen als Männer: nämlich um ein Sechstel.
Die Landesstatistik Steiermark wurde 1893 gegründet und ist damit die älteste Landesstatistik Österreichs, heute aber leider auch eine der kleinsten. Damals zu Ende des 19. Jahrhunderts war eine Erhebung über "Das Armenwesen in der Steiermark" der erste Auftrag, heute liegt der Schwerpunkt nicht mehr auf der Erhebung, sondern vor allem der Analyse der Daten, sagt Mayer.
Kein Schummeln
Schummeln bei der Präsentation von Daten in Form von "günstigen" Teilergebnissen? Geht nicht. Davon kann sich die ganze Welt ein Bild machen: Beinahe alle Daten sind nämlich im Internet (statistik.steiermark.at) weltweit nachzulesen.
Jetzt haben die Statistiker noch eine Aufgabe übernommen: Sie beliefern die Kleine Zeitung für die neue Serie "So sind wir Steirer" mit allen möglichen und unmöglichen Daten. Dafür sagen wir ganz herzlich Danke!




















