Bezirks- und Gemeindesuche
FPÖ eröffnet Wahlkampf mit "griechischem" Comic
Das von Werbeprofi Alexander Segert gestaltete Plakat mit dem Slogan "Unser Geld für unsre Leut" soll als Serie fortgesetzt werden.

Foto © FPÖ
Die steirischen Freiheitlichen haben ihre Plakatserie für die Landtagswahl am 26. September mit einem - auf den ersten Blick - außenpolitischen Thema eröffnet: Unter dem Slogan "Unser Geld für unsre Leut" zeigt eine Comic-Zeichnung einen gegelten Schnauzbartträger mit Sonnenbrille in der Hängematte, der sich offensichtlich über EU-Gelder freut.
"Wenn schon Schulden machen, dann für die eigenen Leute", ist die Botschaft, die der steirischen FPÖ-Chef Gerhard Kurzmann mit dem Sujet über die Rampe bringen will. Entworfen hat das Plakat der Werbeprofi Alexander Segert, der auch schon die Werbelinie für ein Minarettverbot in der Schweiz gestaltete.
Kriegsgewinnler
Die Comiczeichnung soll einen griechischen Spekulanten darstellen, denn "Banken und Versicherungen sind sozusagen die Kriegsgewinnler", so Kurzmann. Er meint, dass gerade die Landespolitik zu wenig gegen das "Rettungspaket für Griechenland" unternimmt, das ohnedies nicht den Betroffenen zugutekomme. Als Folgeserie werde der Slogan "Unser Geld für unsre Leut" mit den Köpfen von Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache und seinem eigenen affichiert.
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Bild vergrößernMitglieder der FPÖ halten ein Transparent mit der Aufschrift 'Was kümmert uns das eigene Land? Steuergeld nach Griechenland!' am Mittwoch, 19. Mai 2010, während einer Nationalratssitzung zum Thema 'Griechenland-Hilfe' im Wiener ParlamentFoto © Reuters






















