Bezirks- und Gemeindesuche
Teuer
Seit Jahren kämpft das Rote Kreuz ums Geld. Kostspielig ist für die Organisation vor allem ihre ureigenste Aufgabe - der Rettungsdienst. Der wird 24 Stunden am Tag flächendeckend angeboten. Dafür bekommen die Retter Zuwendungen vom Land plus eine stattliche Armee von Zivildienern, die nach ihrer Ausbildung als vollwertige Sanitäter einsetzbar sind.
Lukrativer ist der Krankentransport, also planbare Fahrten zu vereinbarten Zeiten, vom Altersheim zum Zahnarzt und retour. Doch an dieser Front blüht die Konkurrenz. Grünes Kreuz, Arbeitersamariterbund und Co. mischen um Aufträge mit.
Das drückt auf die Rot-Kreuz-Bilanz. Ebenso wie die beträchtlichen Aufwendungen für die eigenen Immobilien. In Hartberg etwa hat sich die Organisation die Erhaltung des gesamten alten LKH-Gebäudes zugemutet.
Somit steht und fällt beim Roten Kreuz alles mit den Freiwilligen. Menschen, die ihre Freizeit opfern, um zu helfen. Und um im Dienst Gemeinschaft zu erleben.
Kann die Organisation weiterhin begeistern, geht die (Kosten-)Rechnung auf. Wenn nicht, wird die 24-Stunden-Soforthilfe irgendwann diskutiert werden müssen. Oder für alle zwangsläufig empfindlich teurer.
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thomas.pilch@kleinezeitung.at


















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