Bezirks- und Gemeindesuche
Ein Preis für eine lebenswerte Umwelt
Einreichfrist für den Trigos endet am 8. März.
Eine Verringerung der Belastung der Umwelt ist das große Ziel des Kyoto-Programms. Im Großen funktioniert da noch nicht viel. So sind die USA, China, Russland oder Schwellenländer wie Indien und Brasilien nicht bereit, wesentliche Punkte im Umweltschutz umzusetzen. Aber auch kleine Schritte können, wenn auch mühsam und langsam, Erfolge bringen.
Der Trigos ist ein Preis, der konkrete Bemühungen zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz in Unternehmen auszeichnet, diese Betriebe ins Licht hebt. So meint Herta Stockbauer, Vorstandsdirektorin der BKS Bank: "Hätten mehr Unternehmen nachhaltig und gesellschaftlich verantwortungsbewusst gewirtschaftet, wäre uns die Wirtschaftskrise möglicherweise erspart geblieben."
In der Steiermark hat sich der Trigos längst als "Marke und Begriff" etabliert, ist BKS-Bank-Landesdirektor Nikolaus Juhasz überzeugt. Bei den Firmen, die ihre Projekte einreichen, werden nicht die rein wirtschaftlichen Kriterien bewertet, "sondern Soft-Facts", sagt Juhasz, "die unternehmerische Verantwortung nach innen und außen". Auf eine lange Perspektive hin würden Unternehmer gewinnen, "die in der Lage sind, einen fairen Ausgleich zwischen betrieblichen Anliegen und den Mitarbeitern und der Umwelt zu schaffen".
Einer der Preisträger aus dem Vorjahr ist die Knapp AG aus Hart bei Graz. Das Unternehmen bietet Gesamtlösungen im Bereich der Lagerautomation an, exportiert die Produkte zu 99 Prozent, kam 2008/09 mit 1700 Mitarbeitern auf 196 Millionen Euro Umsatz, berichtet Vorstandsvorsitzender Eduard Wünscher. Knapp wurde für das Vital-Programm für die Mitarbeiter ausgezeichnet, das die Themen Gesundheitsvorsorge, Ernährung und ein Sportprogramm umfasst.
Der Trigos wird für die Bereiche Gesellschaft, Arbeitsplatz, Markt und Ökologie vergeben. Einreichungen sind ausschließlich online unter www.trigos.at/einreichung und www.bks.at möglich.

















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