Bezirks- und Gemeindesuche
Robin Hood sucht Schutz bei Landesregierung
Steirische Airline wirft der AUA auf der Zürich-Strecke "Vernichtungsfeldzug" vor und urgiert bei Landeshauptmann Franz Voves Unterstützung.

Foto © APA/Ingrid KornbergerRobin Hood gegen AUA
Drei Tage bevor die AUA-Spitze beim steirischen Landeshauptmann Franz Voves vorstellig wird, um die Destination Graz-Wien auf neue Beine zu stellen, bringt sich die steirische Airline Robin Hood in Position und will ihrerseits auch Hilfe vom Land. Airline-Chef Georg Pommer urgieert "insbesonders wegen des Vernichtungsfeldzugs der AUA und des Angriffs auf steirische Arbeitsplätze die aliquote Unterstützung des Landes, wie sie die AUA im Vorjahr als Rettung in Form einer Staatshilfe bekommen hat".
Verdrängungstarife
Pommer spricht in einer Aussendung von "steuerfinanzierten Kampfpreisen" der AUA auf der Strecke Graz-Zürich von 50 Euro (plus Taxen), das mache pro Teilstrecke (Graz-Wien-Zürich-Wien-Graz) exakt 12,50 Euro. So mache man mit Verdrängungstarifen Verluste auf Bundesländerstrecken, spielt Pommer auf den für Donnerstag bei Voves angesetzen AUA-Gipfel an, die man sich von den Ländern dann bezahlen lassen wolle. Wie berichtet hat die AUA gedroht die Strecken von Wien nach Graz, Klagenfurt, Innsbruck, Salzburg und Linz zu reduzieren oder gar einzustellen sollten die Länder nicht zu Konzessionen bereit sein. Pommer urgiert ebensolche Unterstützung bzw. verlangt "die sofortige Einbeziehung in diese Verhandlungen".
Für die Steiermark es aber nicht nur wegen des Wien-Flugs traurig aus. Zu Jahreswechsel wurde die Strecke nach Stuttgart gestrichen (Georg Pommer: "Konnten gegen die steuerfinanzierten Kampfpreise der AUA keine relevanten Deckungsbeiträge erwirtschaften"), Ryanair hat die Destination Barcelona gestrichen. Ab dem Sommerflugplan streicht die InterSky Berlin, die Air Berlin lässt die Köln-Verbindung auf. Einziger Lichtblick: Die Air Berlin fliegt ab Mai fünfmal pro Woche Graz - Berlin.

















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