Bezirks- und Gemeindesuche
Serienbankräuber: Ermittlungen noch nicht abgeschlossen
Die Ermittlungen im Fall der beiden mutmaßlichen Serienbankräuber die mehrere Banken, darutner auch ein in der Steiermark, ausgeraubt haben, sind noch nicht abgeschlossen. Gutachten und Lokalaugenschein sind noch ausständig. Zur Anklage dürfte es erst in einigen Monaten kommen.

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"Die polizeiliche Ermittlungsarbeit ist noch nicht abgeschlossen", betonte Sedlacek. Gegenstand der Erhebungen sei nach wie vor die Zahl der Delikte, die dem oberösterreichischen Brüderpaar vorgeworfen werden. Fest stehe bisher lediglich, dass es sich dabei um mehr als zehn Fälle handle. Laut dem oberösterreichischen Sicherheitsdirektor Alois Lißl kommen die Verdächtigen für insgesamt 14 ungeklärte Raubüberfälle infrage. Die Ermittlungen seien aber "bei weitem" noch nicht fertig, sieht auch er noch viel Arbeit für die Kriminalisten.
Neben den Ergebnissen der Polizeiarbeit fehlen auch noch das Schießgutachten und das medizinische Gutachten. Diese sollten "in ein paar Wochen" eintreffen, danach werde der Termin für die Tatortrekonstruktion festgelegt. Diese werde laut dem Staatsanwalt aber nicht vor März stattfinden können. Bis zu einer Anklage der Männer, die sich vorerst noch bis Mitte März in U-Haft befinden, werde es daher noch einige Monate dauern.
Ob der Schuss auf einen der beiden Brüder für den Wachmann ein gerichtliches Nachspiel haben wird, ist ebenfalls noch offen. Wesentlich zur Entscheidung beitragen werde hier der Lokalaugenschein, erklärte Sedlacek.
Überfälle in mehreren Bundesländern
Die mutmaßlich "schweren Burschen" sollen in der Steiermark sowie in Nieder- und Oberösterreich zugeschlagen und ihren Lebensunterhalt mit Straftaten bestritten haben. Beim Überfall auf eine Bank in Blindenmarkt kam es zum Schusswechsel mit einem Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes. Dabei erlitt einer der beiden einen Oberkörperdurchschuss. Kurz darauf wurden die Männer auf einem Autobahnparkplatz festgenommen. Zunächst gaben sie neben dem Überfall in Blindenmarkt noch neun andere Delikte zu, später widerriefen sie diese Geständnisse aber. Sie hätten die Taten nur wegen der "den Grundrechten widersprechenden Verhörmethoden" zugegeben, kritisierte die Anwältin der Verdächtigen die Ermittlungsbehörden.




















