Bezirks- und Gemeindesuche
Schützenhöfer: "Kein Minarett in der Steiermark"
Der steirische ÖVP-Chef Hermann Schützenhöfer hat sich gegen den Bau von Minaretten in Österreich ausgesprochen. Eine Volksabstimmung ist für den VP-Chef aber nicht wünschenswert.

Foto © KanizajSchützenhöfer spricht sich gegen Minarette aus
Zum Jahreswechsel hinein ins Wahljahr 2010 schärft ÖVP-Chef Hermann Schützenhöfer seine Konturen: "Kein Bau von Minaretten in der Steiermark" - diese Botschaft setzte Schützenhöfer im "Gespräch zum Jahreswechsel" mit dem ORF gestern ab. Zwar wünsche er sich keine Volksabstimmung wie in der Schweiz, "weil sich Politiker vor solchen Entscheidungen nicht drücken dürfen", aber wenn eine solche Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt anstünde, würde er sich "ganz klar dagegen aussprechen".
Gleichzeitig bekräftigte Schützenhöfer seine Forderung, die Kreuze in den Schulklassen zu belassen. Die ÖVP wolle ein Europa der Werte und nicht ein werteloses Europa. "So weit darf es nicht kommen, dass wir die Kreuze abhängen und Minarette bauen."
Auf die Frage, ob diese Aussagen darauf abzielten, den Freiheitlichen angesichts der nahenden Wahlen das Wasser abzugraben, meinte der Voves-Herausforderer: "Ich bin der Hermann Schützenhöfer, und ich schiele nicht nach rechts und links." "Keine Minarette in Kärnten!" verhieß gestern übrigens auch der Kärntner BZÖ-Parteiobmann Uwe Scheuch.
Franz Voves im Gespräch mit Gerhard Koch
Landeshauptmann Franz Voves stellt sich Mittwochabend dem Gespräch mit dem ORF. Die Neuen, KPÖ-Spitzenkandidatin Claudia Klimt-Weithaler und der Neo-Grüne Kabarettist Jörg-Martin Willnauer, waren schon dran. Für Willnauer war es einer seiner ersten Polit-Auftritte. Er kandidiere "nicht gegen Franz Voves, sondern für die Grünen", betonte Willnauer, der bei der letzten Wahl noch Voves unterstützt hatte. Es sei Zeit für "mehr Grün in der Landesregierung". Für Klimt-Weithaler sind die niedrigen Umfragewerte - rund 1,5 Prozent - "eine Herausforderung". Sie plädiert für Vermögens- und Glücksspielsteuer, damit nicht bei den Armen gespart werden muss.


















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