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Steirischer Menschenrechtspreis für pensionierten Oberst
Manfred Oswald initiierte u.a. die Gedenkstätte für NS-Opfer. Auch das ETC und das Projekt "Megaphon-Uni" wurden mit dem Preis ausgezeichnet.
Der Menschenrechtspreis des Landes Steiermark für 2009 geht an den pensionierten Militär Manfred Oswald. Nach einem Beschluss der Landesregierung vom Montag teilt sich der pensionierte Bundesheer-Oberst den Preis mit dem Europäischen Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie (ETC) in Graz sowie dem Kooperationsprojekt "Megaphon-Uni", einer Weiterbildungsmaßnahme in Sozialeinrichtungen.
Initiierte Gedenkstätte und Forschung
Oswald hat in seiner Arbeit immer wieder die Missachtung von Menschenrechten aufgezeigt, heißt es in der Begründung. Er initiierte u.a. die Gedenkstätte Felieferhof für knapp vor Kriegsende 1945 erschossene Opfer des nationalsozialistischen Regimes und die Erforschung des Konzentrationslagers Thalerhof, wo im Ersten Weltkrieg Tausende Altösterreicher aus der Ukraine ums Leben kamen und in Massengräbern verscharrt wurden.
Das Land Steiermark verleiht den mit 7.500 Euro dotierten Menschenrechtspreis seit 2001 an Persönlichkeiten, die sich im In-und Ausland um die Entwicklung, Förderung und Durchsetzung von Menschenrechten verdient gemacht haben. Der Preis wird auf Basis des Vorschlages einer Jury mit Beschluss der Landesregierung vergeben.





















