Bezirks- und Gemeindesuche
Zwischen Glitzerwelt und Container-Lager
"The Dome": Tausende Teenies feierten in der Grazer Stadthalle die Stars und Sternchen. Dienstälteste: Nena. Wir blickten hinter die Kulissen.
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Wie bleibt man so lange im Musikgeschäft erfolgreich wie Nena? "Man muss Spaß an der Musik haben", verriet die 80er-Ikone am Freitag am roten Teppich von "The Dome 52" in der Grazer Stadthalle. Und plauderte munter weiter: "Mir sind die Live-Konzerte am wichtigsten." Nur kurz darauf rauschte Nena - ironischerweise - in Richtung der größten Playback-Bühne Europas ab.
Die Aufzeichnung des Konzertspektakels brachte ein wenig Glanz in die steirische Landeshauptstadt. Kreischende Teenies am inszenierten roten Teppich, auf dem Stars und Sternchen wie die No Angels, Culcha Candela, Jeanette Biedermann, The Rasmus, Scooter und DJ Ötzi posierten. Beim genaueren Blick hinter die Kulissen der TV-Sendung bröckelte der Glanz ordentlich. Jede Minute des Konzerts war von der Produktionsfirma durchgeplant. Im Backstage-Bereich, einem Container-Dorf, wurde zwischen Pressspanplatten und Plastiktischdecken geplaudert und geprobt. Zumindestens die Choreographie.
Thema Nummer eins im Dome-Zirkus: österreichisches Essen. "Das beste an eurem Land? Wiener Schnitzel", meinte Casting-Entdeckung Sarah Kreuz. Die Herren von Culcha Candela und Queensberry hatten hingegen den Grazer Schloßberg erklommen, um was in den Magen zu bekommen. Und Moses P., Kopf der Band Glashaus, schwärmte von der "Schmied'n", in der er mit seinen Kollegen gefeiert hatte.
Kaum waren die Scheinwerfer nach der großen Show erloschen, verschwanden auch die Interpreten zur Aftershow-Party. Und noch während sie feierten, machte der letzte Arbeiter nach fünf Stunden Bühnenabbau in der Stadthalle das Licht aus.

























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