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Welttierschutztag: Den Tieren Gehör verschaffen
Der Welttierschutztag am Sonntag ist für steirische Tierschützer kein Freudentag, sondern ein Tag, um dem Tierleid Gehör zu verschaffen. Verantwortung steigern ist größtes Anliegen.

Foto © Erwin ScheriauAm laufenden Band werden Tiere beim Landestierschutzverband abgegeben
"Am laufenden Band rufen Leute bei uns an, ob sie ihre Tiere bei uns abgeben können", berichtet Fritz Lichtenegger, Obmann des Landestierschutzvereines Steiermark. Auch in der Arche Noah ist die Situation nicht anders: 18.000 Tiere werden dort jährlich abgegeben.
Anlässlich des Welttierschutztages am Sonntag hat Lichtenegger daher vor allem ein Anliegen: Das Verantwortungsbewusstsein der Tierhalter zu erhöhen. Auch Herbert Oster, Obmann des Tierschutzes Steiermark (Arche Noah) sieht das ähnlich: "Mein Anliegen bleibt unerfüllt. Nämlich, dass die Menschen mehr Moral haben."
Allein 2500 Fälle von Tiermisshandlungen werden jährlich in der Arche Noah verzeichnet. "Vor drei Wochen konnten wir einen Hund befreien, der jeden Tag in einer Kiste mit Sichtfenster auf sein Herrl warten musste", zeigt sich Oster schockiert.
Dabei hat sich in Österreich und der EU in Sachen Tierschutzgesetz viel getan. Doch die Überwachung funktioniert nicht überall gleich gut. "In Österreich werden Tiertransporte zwar gutkontrolliert, in ganz Europa sieht das aber anders aus", weiß Lichtenegger.
Doch auch etwas Positives sei zu verzeichnen: Die meisten der abgegebenen Tiere können wieder vermittelt werden und viele Menschen engagieren sich ehrenamtlich für den Tierschutz.























