Bezirks- und Gemeindesuche
LKH Leoben ist fixer Standort der "Onko-Nord"
Betriebsrat sieht die Versorgung obersteirischer Patienten in Frage gestellt.
Verärgerung herrscht bei Gernot Wallner, Betriebsratsvorsitzender am LKH Leoben. Der Grund: Durch die Finanznöte der Med-Uni Graz befürchtet er, dass sich die medizinische Versorgung, beispielsweise im onkologischen Bereich, noch mehr in Graz zentralisiert. "Gesundheitsvorsorge ist auch ein regionales Bedürfnis", erklärt er. Besorgt ist er, dass unter anderem das sogenannte PET-CT, eine Untersuchungsmethode zur Erkennung kleinster Mikrotumore, trotz Zusage nicht nach Leoben kommen soll, weil diese von Petra Kohlberger, Medizin-Vorstandsdirektorin der Kages, in Frage gestellt und die Klinik Graz bevorzugt werde. "Das stimmt nicht", kon tert diese, "Leoben ist als Standort für die Onko-Nord fix, dazu gehört das PET-CT und die Strahlentherapie. Derzeit erheben wir gerade, woher die Patienten kommen."



















