Bezirks- und Gemeindesuche
GVB: Mehr Busse trotz Sparkurs
Linien 33, 85 und 67 fahren bald bis in die Nacht. Und neue Buslinien bis Hart und Hausmannstätten.

Foto © KLZ DIGITAL/Scheriau
Fünf Millionen Euro - das ist die Sparvorgabe, die das Rathaus den Grazer Verkehrsbetrieben gemacht hat. Gleichzeitig gibt es den Wunsch, nicht angebotsseitig zu kürzen. Was bisher gelingt. Der Graz-AG-Spartenausschuss Verkehr hat am Donnerstag eine Ausweitung des Busangebots beschlossen.
Schulbeginn. Ab Schulbeginn nach den Sommerferien fahren der 33er, der 85er und die Linie 67 bis Betriebsschluss um 23.30 Uhr. Auch für den Südosten von Graz verkündet Vizebürgermeisterin Lisa Rücker eine Verbesserung. Hart/Autal, Hausmannstätten und das Magna-Werk werden besser angeschlossen
Sonntagstakt ausgedünnt. Die Angebotsverbesserungen sind kostenneutral, weil man in der schon bisher mit Umlandgemeinden aufgeteilten Finanzierung Zahlungen nur umschichtet. Der ausgeweitete Abendverkehr sorgt aber für eine Verschlechterung am Sonntagvormittag: Da fahren alle Busse statt alle 15 nur noch alle 20 Minuten. Am Sparziel arbeiten die GVB noch. Bisher ist ein Paket geschnürt das eine Verbesserung um 2,2 Millionen Euro bringt. Eine Maßnahme darunter: Die Schloßbergbahn verkehrt künftig unbemannt.
Features
Neue Busse, neue Sparpläne
Linie 33 und 85: Ab September verkehren diese Linien statt bisher bis 20 bis 23.30 zwischen Don Bosco - Eggenberger Alle (33E) und Hauptbahnhof - Gösting (85).
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Linie 67: Künftig bis 23.30 Uhr (statt 21 Uhr) zwischen Jakominiplatz und Zanklstraße.
Neuer 75er: Murpark - Hart/Autal.
Linie 36: Ausweitung von Raaba bis Hausmannstätten.
Linie 72: St. Peter bis Magna-Werk
Der Sparkurs: 15 Maßnahmen hat eine Arbeitsgruppe ausgearbeitet, die im Jahr 2,2 Millionen Euro Ersparnis bringen: Schloßbergbahn wird ohne Fahrer betrieben, Gleisparker-Verzögerung soll durch rascheres Abschleppen verringert werden. Flexibleres Personal (Tramfahrer sollen auch Busschein haben) soll Kosten senken.


















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