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Brachiales, verträglich serviert
Neues und Klassiker von Brasiliens Metal-Export.

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GRAZ. Auszüge ihres aktuellen, von "Clockwork Orange" inspirierten Konzeptwerks "A-Lex" bilden den Kern des aktuellen Konzertprogramm von Sepultura. Wirklich punkten konnten die brasilianischen Vorreiter in Sachen Thrash und Death Metal im gut besuchten Orpheum jedoch mit ihren klassischen Hadern à la "Roots Bloody Roots".
Nur noch ein Gründungsmitglied dabei. Insgesamt gab es einen Querschnitt durch das ansehnliche Schaffen, das maßgeblich auf den Ideen der Brüder Max (verließ die Band 1996 Richtung Soulfly) und Igor Cavalera (verabschiedete sich 2006) basiert. Mit Bassist Paulo Xisto Pinto Jr. ist nur noch ein Gründungsmitglied dabei. Er und Präzisions-Drummer Jean Dolabella bereiten dem langjährigen Gitarrero Andreas Kisser die Grundlage für sägende Riffs, welche die Fans zum genre-typischen Kopfnicken bringen.
Bei Laune halten. Sepultura-Frontmann Derrick Leon Green bemüht sich (auch mit Ansagen in Deutsch) redlich, die Gefolgschaft bei Laune zu halten. Die einstmals richtungsweisende brachiale Urkraft in Sachen Trash ist allerdings einer kalkuliert konzipierten Show gewichen.



















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