Bezirks- und Gemeindesuche
Steirische Bäume stechen die "Nordmänner" aus
Am Sonntag beginnt offiziell der Christbaumverkauf in der Steiermark - und die dänische Konkurrenz schwächelt.

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Die Prognosen für den heurigen Christbaumverkauf sind sehr gut, der Grund dafür: "Die Dänen sind mit ihrem Christbaumexport massiv eingebrochen, es fehlen zwölf Millionen Bäume", erzählt Michael Kern, zuständig für die Vermarktung der Christbäume im steirischen Waldverband. Seit Jahren gibt es ein Überangebot von den Dänen, die Tannen mussten zu Schleuderpreisen abgestoßen werden. "Das hat dazu geführt, dass viele dänische Produzenten aufgehört haben", weiß Gottfried Flieser, Sprecher der ARGE Steirische Christbaumbauern. Doch die Freude darüber ist nicht ungetrübt: "Die Dänen züchten schon wieder fleißig, in fünf Jahren werden sie den Markt wieder beherrschen", ist sich Flieser sicher.
Kleine Bäume. Im Trend bei den Steirern liegen schlanke und sehr kleine Bäume. Mehr als 300.000 Bäume wurden in den letzten Wochen in der Steiermark umgeschnitten. "Hauptsächlich Nordmanntannen", wie Kern weiß. Aber auch andere Bäume erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Es werden auch Colorado-, Kork-, Korea- oder Sierratannen gezüchtet, die sehr schöne Christbäume ergeben. In den letzten Jahren wurde viel Energie in das Ausprobieren neuer Sorten gesteckt. "Mittlerweile haben wir schon die besten herausgefiltert", meint Gottfried Flieser.
Features
Christbaumverkauf
Der steirische Christbaum darf ab heute auf allen öffentlichen Plätzen verkauft werden.
Am liebsten ist den Steirern die Nordmanntanne, aber auch Colorado-, Kork-, Korea- und Sierratannen erfreuen sich großer Beliebtheit.
Der Meterpreis beträgt je nach Qualität zwischen zwölf und fünfzehn Euro.




















