Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 19. April 2014 22:10 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren

    Bezirks- und Gemeindesuche

    Der steirische Kren ist jede Träne wert Unfallchirurgie: Kritischer Leiter tritt ab Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Steiermark Nächster Artikel Der steirische Kren ist jede Träne wert Unfallchirurgie: Kritischer Leiter tritt ab
    Zuletzt aktualisiert: 28.11.2008 um 21:17 UhrKommentare

    Auch der ÖB spürt die harten Zeiten

    Sie machen Ihre erste größere Wirtschaftsflaute als steirischer ÖGB-Vorsitzender mit. Wie erleben Sie das?
    HORST SCHACHNER: Es war überraschend, dass diese Blase im US-Immobilienmarkt geplatzt ist. Was sich jetzt abspielt, ist für uns schon eine mittlere Katastrophe. Wir haben jeden Tag Hiobsbotschaften über Freisetzungen.

    Sind die Mittel der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik für Sie ausreichend?
    SCHACHNER: Sie bewähren sich schon. Was der Staat, die neue Regierung, aber machen müsste: Man müsste viel mehr Geld in die Hand nehmen, um die Wirtschaft zu beleben. Wir dürfen nicht Angst verstreuen, sondern müssen sehen, dass die Leute wieder zuversichtlich sein können. In dieser Situation sagen sie: Warten wir, was passiert, wer weiß, wie es weiter geht. Davon kann die Wirtschaft nicht leben.

    Also stimmt der Spruch "Geht's der Wirtschaft gut, geht's allen gut"?
    SCHACHNER: Wir können es umdrehen: Geht es den Menschen gut, geht's der Wirtschaft gut.

    Wie lange wird die Flaute dauern, ist der Tiefpunkt bald erreicht?
    SCHACHNER: Das kann noch keiner sagen, keiner traut sich das.

    Spürt der ÖGB die Krise, etwa durch vermehrte Austritte? SCHACHNER: Wir spüren die "stillen Austritte": Wenn einer den Arbeitsplatz verliert, überweist die Firma nicht mehr den Gewerkschaftsbeitrag. Wir müssen den dann ausfindig machen und ihn informieren, dass er als Arbeitsloser einen niedrigeren Beitrag zahlt. Wir sind bemüht, das in den Griff zu bekommen.

    Welche Initiativen gibt es auf überbetrieblicher Ebene in der Steiermark, um ein Ausbreiten der Flaute zu bekämpfen?
    SCHACHNER: Es gab schon einen Sozialpartnergipfel und es werden verschiedene Modelle ausgearbeitet. Für die Arbeiterkammer und den ÖGB ist es ein ganz wichtiger Punkt, dass im Fall von Kündigungen vom Bund und vom Land Geld kommt, um Schulungen über das AMS durchzuführen. Wir müssen diese Leute qualifizieren, damit dann, wenn diese Krise überwunden ist, Top-Facharbeiter auf dem Markt sind. Also: weiterbilden, weiterbilden, weiterbilden!

    Also trifft die Welle offenbar jene am schnellsten, die am wenigsten qualifiziert sind?
    SCHACHNER: Es trifft die gering Qualifizierten immer als Erste. Man hört es ja auch jetzt bei Magna-Steyr: Die haben viele Leute freigesetzt und nebenbei suchen sie 200 Ingenieure für die Forschung.

    INTERVIEW: JOHANNES KÜBECK

    Mehr Steiermark

    Mehr aus dem Web

      Anmeldung zur Narzissenkönigin

      Fuchs

      Du bist jung, charmant und kommunikativ? Dann bewirb dich für die Wahl zur Narzissenkönigin! Einsendeschluss ist der 30. April.

      Steirer des Tages

      Einmal die Perspektive tauschen
      Kennen Sie auch jemanden, der Besonderes leistet? Dann schreiben Sie uns!

      KLEINE.tv

      "Kleine Fastenzeit" ist zu Ende

      In der Fastenzeit haben auch sechs Redakteure der Kleinen Zeitung auf Ka...Bewertet mit 5 Sternen

       


      Aktuelle Fotoserien

      Über Wipfeln, vorbei an Gipfeln 

      Über Wipfeln, vorbei an Gipfeln

       

      187 Mal keine Toleranz für Temposünder

      FUCHS

      Allein in der Landeshauptstadt sind 121 "Null-Toleranz-Routen" eingetragen. Die Kleine Zeitung hat die geheime Liste wo es kein Pardon mehr für Temposünder gibt.

       


      Die besten Forschungsprojekte

      contrastwerkstatt - Fotolia

      Die Kleine Zeitung präsentiert in Kooperation mit den fünf steirischen Universitäten, den beiden Fachhochschulen, den zwei Pädagogischen Hochschulen und Joanneum Research die besten steirischen Forschungsprojekte.

      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      3D-Rundgang durch die Steiermark

      http://www.3dpanorama.at/

      Wollen Sie die Steiermark mit ihren Sehenswürdigkeiten, Städten und Kirchen einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben? Dann unternehmen Sie doch einen 3D-Rundgang durch die grüne Mark!

      Babyfotos

      Steirer helfen Steirern

      Mit "Steirer helfen Steirern" unterstützen wir gemeinsam mit unseren Leserinnen und Lesern Landsleute in Not.
      Das Spendenkonto:
      Steiermärkische Bank und Sparkassen AG, Konto: 170001, BLZ: 20815

       
      Auch Ihr Foto soll hier erscheinen? Schicken Sie es uns via Upload!
       

      Hochzeitsfotos

       
      Sie haben auch eine Meldung? Werden Sie Leser-Reporter und schicken Sie uns Ihre Texte!
       

      Todesanzeigen

      Todesanzeigen aller steirischen Bezirke.

      Für Sie da

      Foto: Helmut Lunghammer

      So erreichen Sie die Ombudsmann-Redaktion:

      • Tel.: (0316) 875-4910
      • Fax: (0316) 875-4904

      E-Mail

       

      Leserfotos

       
      Auch Ihr Foto soll hier erscheinen? Schicken Sie es uns via Upload!
       

      Wallpaper

       

      Verkehrsmeldungen

      Foto: ÖAMTC
       

      Prospekte



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang