Bezirks- und Gemeindesuche
Lehrlinge zurück auf die Schulbank
Mit schlechten Noten in der Schule wird Suche nach Lehrplatz schwierig.

Foto © APALehrbetrieben müssen Lehrlinge oft erst in den Grundkenntnissen Lesen, Schreiben und Rechnen nachgeschulen
Zum Ende der Ferien macht sich das Missverhältnis zwischen den 500 offenen Lehrstellen und den 1200 Lehrstellensuchenden besonders bemerkbar. 700 Schulabgänger müssen weiter auf einen Ausbildungsplatz in einem Betrieb warten. AMS-Landesgeschäftsführer Karl-Heinz Snobe sieht die Auswirkung in der Statistik: "Die Arbeitslosigkeit in der Altersgruppe zwischen 15 und 25 Jahren nimmt zu."
Dachmarke für Lehrberufe. Die Sparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer hat mit "Helle Köpfe - geschickte Hände" eine "Dachmarke für 100 Lehrberufe geschaffen", berichtet Spartenobmann Josef Herk. Die angekündigte Internetplattform www.kopfundhand.at mit weiteren Informationen ist noch nicht in Betrieb gegangen.
Schwierigkeiten Personal zu finden. Acht von zehn Betrieben haben Schwierigkeiten, Personal zu finden. In vielen Fällen hängt das damit zusammen, dass bei den Bewerbern Defizite bei fachlichen Kenntnissen und im logischen Denkvermögen vorhanden sind. Das gilt besonders für Lehrlinge, die von ihren Lehrbetrieben oft erst in den Grundkenntnissen Lesen, Schreiben und Rechnen nachgeschult werden. "Hochqualifizierte Lehrlingsausbildung ist ein wichtiger Faktor für das Wirtschaftswachstum", erklärt Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann.




















