Kärntner SportszeneIm Zeichen der fünf Ringe

Boardercrosser Hanno Douschan ließ sich die olympischen Ringen tätowieren – und das hat seinen Grund.

Hanno Douschan präsentiert stolz sein erstes Tattoo. Er ließ sich die olympischen Ringe von Tätowierer Daniel Bem stechen
Hanno Douschan präsentiert stolz sein erstes Tattoo. Er ließ sich die olympischen Ringe von Tätowierer Daniel Bem stechen © KK, GEPA
 

Die Geschichte fing eigentlich bereits vor über drei Jahren an, als Kärntens Boardercrosser Hanno Douschan bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi an den Start ging. „Wir hatten davor eine Wette am Laufen, wenn ich in die Top Ten fahre, dass ich mir die Ringe tätowieren lasse und ich bin ja dann auch genau Zehnter geworden.“ Doch wegen eines unerfreulichen Zwischenfalls geriet das Vorhaben ins Hintertreffen. Der Maria Saaler stürzte kurz daraufhin in Veysonnaz (Schweiz) und zog sich eine schwere Gehirnerschütterung zu, die ihn mehr als zwei Monate lang außer Gefecht setzte.

„Das war damals ein herber Rückschlag für mich und natürlich hatte ich zu diesem Zeitpunkt alles andere im Kopf als das Tattoo und wollte nur schnell wieder fit werden und mein Kumpel hat darauf auch vergessen.“ Mehr als drei Jahre sind vergangen, schwelgt der 27-Jährige nun in seinen Erinnerungen und hat ganz spontan den Entschluss gefasst, sich die Ringe nun stechen zu lassen, „denn ich bin sehr stolz darauf, dass ich in Russland dabei war und Zehnter wurde, und ich hab’ ja das große Ziel, bei den Spielen 2018 in Südkorea wieder mit von der Partie zu sein“. Sozusagen als Motivation, jeden Morgen in der Früh aufzustehen, drauf zu schauen und zu sagen

dort will ich hin, alle Kräfte dafür zu mobilisieren und hart an sich zu arbeiten 

Sein Kumpel, Tätowierer Daniel Bem, fackelte nicht lange und so wurde dem Snowboarder, der seit Kurzen sein BWL-Studium in der Tasche hat, sein allererstes Tattoo verpasst. Mitgedacht hat der Kärntner ebenfalls, „denn den Knöchel kann man ja auch überdecken“.

Sportlich gesehen wird’s ab 21. August ernst, wenn das Trainingslager in Chile auf ihn wartet. Anfang September geht der erste Weltcupbewerb in Argentinien über die Bühne: „Jedes Rennen ist wichtig für die Olympiaquali, denn die interne österreichische Quali ist nicht ohne. Es dürfen nur vier Athleten starten, da musst du jedes der sechs Rennen Gas geben“, offenbart Douschan, der zu Beginn der vergangenen Saison mit einer Schulterluxation einen Dämpfer verpasst bekam und so wertvolle Trainings- und Wettkampfzeit verlor.

Alles Vergangenheit, jetzt hau’ ich mich rein. 

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