Astana-Team will trotz Tour-Ausstieg in Sachsen starten
Der Burgenländer Haselbacher wird bei der Sachsentour dabei sein.

Foto © ReutersWinokurow wurde vom Team suspendiert
Trotz des Doping-Skandals um Kapitän
Alexander Winokurow und des daraus resultierenden Ausstiegs bei der
Tour de France will das Astana-Team bei den nächsten Radrennen an den
Start gehen. Wie das Team am späten Dienstagabend auf seiner
Internetseite ankündigte, geht die Teamleitung unverändert von einer
Teilnahme an der Sachsen-Tour, die von (heutigen) Mittwoch bis
Sonntag mit dem Burgenländer Rene Haselbacher rollen soll, und der
parallel stattfindenden Brixia-Tour (26. bis 29. Juli) in Italien
aus.
"Totale Unterstützung".
Der kasachische Verteidigungsminister Danial Achmatow, in
Personalunion Radsport-Präsident des Landes, habe der noch in
Frankreich verweilenden Teamleitung seine "totale Unterstützung"
zugesagt, hieß es.
Fakten
Das Astana-Team mit Schweizer Lizenz, das von den führenden Wirtschaftsunternehmen Kasachstans mit jährlich rund 14 Millionen Euro finanziert wird, wurde erst in dieser Saison in den ProTour-Zirkus aufgenommen.
Überführung. Nach der Blutdoping-Überführung des zweifachen Etappensiegers Winokurow hatte Astana-Manager Marc Biver am Dienstagabend im französischen Pau einen Verzicht auf die kommenden Wettbewerbe angekündigt: "Wir haben Winokurow sofort suspendiert und ihn nach Hause geschickt und werden an den kommenden Rennen erst einmal nicht teilnehmen. Für weitere Schritte warten wir die B-Probe ab. Ich fürchte jetzt um die Zukunft des Teams", hatte Biver gesagt.
Features
Winokurow gedopt
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Rene HaselbacherFoto © AP











